IBM stellt offene Plattformen für KI, Cloud und Security vor

Die Komplexität, mit der Unternehmen im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz (KI) und Big Data konfrontiert sind, erfordert Vereinbarkeit und Barrierefreiheit von Anwendungen und Plattformen auch mit den Produkten des Mitwettbewerbs. IBM hat nun Lösungen entwickelt, die genau das ermöglichen sollen. [...]

IBM will eine Ära der Offenheit einleiten, damit sich das volle Potenzial von Daten und KI in der Cloud sicher und transparent entfalten kann. (c) pixabay
IBM will eine Ära der Offenheit einleiten, damit sich das volle Potenzial von Daten und KI in der Cloud sicher und transparent entfalten kann. (c) pixabay

IBM will laut eigenen Angaben mit diesen Angeboten eine Ära der Offenheit einleiten, damit sich das volle Potenzial von Daten und KI in der Cloud sicher und transparent entfalten kann. Proprietäre Lösungen kommen laut IBM nicht Kunden zugute, sondern nur den Anbietern. Das soll sich mit Hilfe von offenen, sicheren und vertrauenswürdigen Systemen ändern.

IBM hat nun eine offene KI–Plattform, einen offenen IBM Cloud Service, mit dem Cloud–Lösungen verschiedener Anbieter gemanaged werden können und eine offene IBM Security-Plattform angekündigt: Barrierefrei sollen bei allen drei Services verschiedene Lösungen – auch verschiedener Anbieter – zusammenspielen und integriert werden können.

IBM AI OpenScale: offene KI-Plattform

IBM AI OpenScale ist eine Plattform für die Entwicklung und den Betrieb von KI, unabhängig davon, wo sie entwickelt wurde, wie sie entwickelt ist oder wo sie läuft – zum Beispiel Watson, Tensorflow, Keras, SparkML, Seldon, AWS SageMaker, AzureML und mehr. Ob eine Anwendung auf Azure ML oder AWS ML läuft, macht keinen Unterschied. „KI ist heute dort, wo das Internet vor 25 Jahren war. Es war klar, dass das Internet alles ändern würde, aber das Vertrauen in das Medium Internet fehlte noch. Niemand hätte damals seine Kreditkartennummer für eine Transaktion weitergegeben. Hinter den Kulissen musste erst einmal jede Menge Arbeit geleistet werden, bevor genug Vertrauen geschaffen war“, sagt David Kenny, SVP of IBM Cognitive Solutions.

Mit KI ist es demnach genauso. „Im Moment gibt es weltweit Tausende von KI–Anwendungen, die von Unternehmen gekauft, aber nicht genutzt werden, weil die Unternehmen ihnen noch nicht vertrauen. Die Unternehmen wissen nicht, ob die KI–Lösungen tendenziös bewerten. Sie wissen nicht, wie sie zu ihren Schlussfolgerungen kommen. Sie können ihre Logik nicht nachvollziehen. Und wie sollten sich Unternehmen ohne dieses Verständnis darauf verlassen, dass eine KI für sie wichtige Geschäftsentscheidungen trifft?“, so Kenny.

Darüber hinaus würden den Unternehmen die Fähigkeiten fehlen , um die Vielzahl der von ihnen entwickelten KI–Anwendungen zu verwalten. IBM AI OpenScale will diese Probleme lösen und bildet ein neues Marktsegment dafür, wie Unternehmen KI betreiben werden.

IBM MultiCloud Manager: Interoperable Lösung für das sichere Managen verschiedener Clouds

Der IBM MultiCloud Manager ist branchenweit der erste Service, der automatisiert, wie Unternehmen Anwendungen in mehreren Cloud-Umgebungen verwalten, verschieben und integrieren können. „Ein Service, der Barrieren abbaut und Anbieter-übergreifend funktioniert. Wir sind überzeugt, dass damit die Migration unternehmenskritischer Workloads in die Cloud beschleunigt wird. Der MultiCloud Manager ist zwar für die IBM Cloud optimiert, sein Einsatz erstreckt sich aber auch auf lokale Systeme, private Clouds und verschiedene Anbieter wie Amazon, Red Hat und Microsoft.“

IBM Security Connect: Sicherheit und Vertrauen zählen

IBM stellt eine offene, Cloud-basierte Plattform vor, die die Integration von Sicherheitsdaten und die gemeinsame Nutzung zwischen Kunden, Anbietern, Partnern und zuvor nicht verbundenen Tools und Umgebungen ermöglicht. „Wir sind davon überzeugt, dass proprietäre Lösungen nicht Kunden zugutekommen, sondern nur den Anbietern. Das gilt es mit Hilfe von offenen, sicheren und vertrauenswürdigen Systemen zu ändern“, so Kenny.

Werbung

Mehr Artikel

Exponentiell wachsende Kundendaten verändern den Markt für CRM. (c) Pexels
News

Studie: Starre Prozesse in Unternehmen behindern Umsetzung moderner CRM-Strategien

Die Mehrheit der Unternehmen hat mit dem Neuaufbau von CRM-Lösungen bereits begonnen, jedoch behindern noch oft starre und wenig durchgängige Prozesse eine schnelle Umsetzung. Zu diesem Ergebnis kommt PAC Deutschland, die im Auftrag von maihiro den Status quo und künftige Entwicklungen beim Thema Customer Experience Management in deutschen und österreichischen Unternehmen analysiert. […]

Be the first to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .