IBM und Red Hat intensivieren Zusammenarbeit bei Hybrid-Cloud

Durch die Partnerschaft sollen Kunden von IBM und Red Hat von der Kombination der leistungsstarken Technologien beider Unternehmen in Private und Public Clouds profitieren. [...]

IBM und Red Hat geben eine signifikante Erweiterung ihrer langjährigen Partnerschaft bekannt. (c) pixabay
IBM und Red Hat geben eine signifikante Erweiterung ihrer langjährigen Partnerschaft bekannt. (c) pixabay
Die Vereinbarung baut auf IBMs kürzlicher Ankündigung auf, Container-optimierte Versionen seines gesamten Software-Portfolios zu entwickeln, einschließlich WebSphere, MQ Series und Db2. Container-Technologien sind in kurzer Zeit ein sicherer und zuverlässiger Weg geworden, um Applikationen über unterschiedliche IT-Umgebungen hinweg zu bewegen – von vorhandenen Rechenzentren in die Public Cloud und umgekehrt. IBMs Einführung von containerisierter Software bietet in Verbindung mit dem umfangreichen Portfolio von Enterprise-Grade-, Cloud-nativen und Hybrid–Cloud-Infrastruktur-Lösungen von Red Hat Unternehmen einen einfacheren Weg für die Nutzung von Hybrid Cloud Computing.

Die neue Vereinbarung umfasst folgende Punkte:

  • Sie können Technologieinvestitionen maximieren und vorhandene IT-Umgebungen einfacher in die Hybrid Cloud bringen – mit IBM Cloud Private und Red Hat OpenShift als Fundament.
  • Sie können containerisierte Applikationen auf der integrierten Container-Plattform IBM Cloud Private entwickeln und bereitstellen und erhalten damit einen konsistenten Überblick über alle Unternehmensdaten.
  • Entwickler können Applikationen schneller konzipieren, modernisieren und bereitstellen und dabei die Vorteile von IBMs Cloud-basierten Services wie Künstliche Intelligenz (KI), Internet of Things (IoT) und Blockchain mit IBM Cloud Private auf Red Hat OpenShift Container Platform nutzen.

Als Teil der Vereinbarung wird IBM seine Angebote rund um Private-Cloud-Plattformen (IBM Cloud Private und IBM Cloud Private for Data) und Middleware in Richtung Red Hat OpenShift Container Platform als Red Hat Certified Container erweitern. Kunden können somit Vorteile wie Geschwindigkeit und Einfachheit der IBM Cloud Private mit Self-Service-Katalog, Deployment Engine und Operational Management auf Red Hat OpenShift Container Platform über alle Hybrid–Cloud-Umgebungen hinweg einschließlich der IBM Public Cloud nutzen.

Die Ankündigung baut auf einer zwanzigjährigen Partnerschaft zwischen IBM und Red Hat auf, die zu den weltweit größten Open-Source-Unternehmen zählen. Von der erweiterten Zusammenarbeit können Anwender bereits profitieren: Unternehmen können etwa ihre Subskriptionen von Red Hat OpenShift Container Platform auf IBM Cloud über die Lösung Red Hat Cloud Access nutzen. Die beiden Unternehmen werden auch bei Beratungs- und Implementierungsservices über die IBM Garage und Red Hat Consulting zusammenarbeiten, und die Lösungen werden unterstützt durch die erstklassigen Support-Services von IBM Technology und Red Hat Services.
Abgesehen von der Ankündigung gibt es auch einen gemeinsamen Entwicklungsplan von Red Hat und IBM, die Verfügbarkeit zentraler Komponenten des Portfolios von Red Hat auf IBM Power Systems zu beschleunigen. Darüber hinaus hat IBM auch bekannt gegeben, dass IBM PowerAI nun auf Red Hat Enterprise Linux verfügbar ist.
„Unternehmen benötigen heute einen klaren Weg für die Digitale Transformation und Vertrauen in die konsistente Bereitstellung von IT in jeder Umgebung. Durch die Erweiterung unserer langjährigen Zusammenarbeit mit IBM bringen wir mit Red Hat OpenShift Container Platform und IBM Cloud Private zwei führende Enterprise-Applikationsplattformen zusammen und nutzen dabei auch die Leistungsstärke von IBMs Software– und Cloud–Lösungen. Gemeinsam bieten wir Kunden ein vollständig unterstütztes, konsistentes Angebot für ihre IT-Umgebungen“, sagt Paul Cormier, President, Products and Technologies, Red Hat.
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