ICANN-Chef: US-Dominanz über Internet „nicht zukunftsfähig“

ICANN-CEO und -Präsident Fadi Chehadé hat in seiner Keynote auf der Internet-Domain-Konferenz newdomains 2013 in München die US-Dominanz über das Internet als "nicht zukunftsfähig" beschrieben. [...]

ICANN-CEO und -Präsident Fadi Chehadé sprach über die US-Dominanz über das Internet. (c) Rudolf Felser
ICANN-CEO und -Präsident Fadi Chehadé sprach über die US-Dominanz über das Internet.

Die ICANN ist die internationale Dachorganisation zur Regulierung des Internet. „Der gegenwärtige ICANN-Vertrag, welcher der US-Regierung eine einzigartige Rolle im Root-Management verleiht, ist nicht zukunftsfähig“, so der ICANN-Chef. Fadi Chehadé plädiert für eine Globalisierung der ICANN: „Ich denke, wir müssen gemeinsam darüber nachdenken, wie wir uns weiterentwickeln und wie wir den Vertrag globalisieren.“ Er warnt jedoch auch vor einem Machtvakuum, das die Internet-Infrastruktur destabilisieren könnte.

Die newdomains 2013 ist eine internationale Fachkonferenz zu den neuen Domain-Endungen und wird von united-domains veranstaltet. Sie findet vom 27. bis 29. Oktober 2013 in München statt. (pi/rnf)


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