Ideen für die Stadt der Zukunft

Im Rahmen des Smart-Public-Life-Hackathon von FH St. Pölten und T-Mobile Austria entwickelten mehr als 100 Teilnehmer auf Basis von NarrowBand IoT Projekte für eine smarte innovative Stadt. [...]

"Man braucht viele Sichtweisen und Perspektiven, um gute Lösungen zu finden. Darin liegt der Mehrwert einer großen und heterogenen Gruppe wie bei einer solchen Veranstaltung", sagt Franz Fidler, Mitorganisator des Hackathons und Leiter des Studiengangs Smart Engineering der FH St. Pölten. (c) Tobias Sautner/FH St. Pölten
"Man braucht viele Sichtweisen und Perspektiven, um gute Lösungen zu finden. Darin liegt der Mehrwert einer großen und heterogenen Gruppe wie bei einer solchen Veranstaltung", sagt Franz Fidler, Mitorganisator des Hackathons und Leiter des Studiengangs Smart Engineering der FH St. Pölten. (c) Tobias Sautner/FH St. Pölten

Vergangene Woche luden die Fachhochschule St. Pölten und T-Mobile Austria zum 24-Stunden-Hackathon zum Thema „Smart Public Life“. Mehr als 100 Teilnehmer entwickelten Projektvorschläge zum Thema Internet of Things, die das Leben in Städten lebenswerter machen sollen. Die besten Ideen wurden mit Geldpreisen belohnt (1. Platz: 3.000 Euro, 2. Platz: 2.000 Euro, 3. Platz: 1.000 Euro), gesponsert von T-Mobile.

Genau 24 Stunden hatten die Teams des Hackathons Zeit, um geniale Ideen für eine innovative Stadt der Zukunft zu entwickeln. Dabei waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. T-Mobile Austria und FH St. Pölten stellten Knowhow und Infrastruktur zur Verfügung. Basis für die Arbeiten war die Technik des NarrowBand IoT. Dieser neue Funkstandard ermöglicht das Vernetzen von und die Kommunikation zwischen Alltagsgegenständen mit niedrigem Energiebedarf, sowie hoher Gebäudedurchdringung und Reichweite. Entstanden sind 13 Vorschläge für Innovationen, die auf diesem Standard beruhen.

„Man braucht viele Sichtweisen und Perspektiven, um gute Lösungen zu finden. Darin liegt der Mehrwert einer großen und heterogenen Gruppe wie bei einer solchen Veranstaltung. Und es geht um soziotechnische Systeme: Entscheidend ist nicht nur die Technik, sondern sind auch die Menschen, die damit arbeiten und wie die Ideen in Organisationen eingebettet werden“, sagt Franz Fidler, Mitorganisator des Hackathons und Leiter des Studiengangs Smart Engineering der FH St. Pölten.

Öffentlicher Verkehr, Beleuchtung, Parksystem

Den ersten Preis gewann ein Team von Studierenden des Studiengangs Smart Engineering der FH St. Pölten. Unter dem Titel „Smart Public Transport“ entwickelte das Team eine Idee, um die Auslastung von Bussen zu verbessern: Durch das Erfassen der aktuellen Auslastung und der Info von Fahrgästen, wann sie mit welchem Bus fahren möchten, soll durch eine flexible Flotte mit unterschiedlich großen Bussen, die zielgerichtet eingesetzt werden, deren Auslastung optimiert werden.

Den zweiten Platz erzielte ein Team mit der Projektidee „Lightning.parking“. Durch das Erfassen parkender Autos und freier Plätze sollen Parkplatzsuchende rasch zu freien Stellen gelotst werden. Zudem soll das System das Vermieten von privaten Stellplätzen ermöglichen, wenn sie gerade nicht gebraucht werden.

Das Team von „Smart Lightning“, dem Projekt am dritten Platz, entwickelte ein System für eine flexible Straßenbeleuchtung, die erkennt, wenn sich ein Auto nähert, und sich nur dann für einen kurzen Moment einschaltet. Die Autos werden gewissermaßen durch das Licht begleitet. Zudem kann das System in Notsituationen Fahrzeugen und Personen den günstigsten Weg anzeigen.

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