Impulse für IT-Strategien beim adesso Herbst-Symposium

IT-Dienstleister adesso Austria lud Top-Manager aus ganz Österreich dieser Tage zum 1. adesso Herbst-Symposium ein. [...]

Volker Gruhn
Volker Gruhn

Die Frage, ob und wie die richtige IT-Strategie einen wesentlichen Mehrwert bzw. Wettbewerbsvorteil für ein Unternehmen darstellen kann, wurde dieser Tage im Rahmen des 1. adesso Herbst-Symposiums diskutiert. Erwin Greiml lud in seiner Funktion als Geschäftsführer von adesso Austria Top-Manager aus ganz Österreich zu diesem Event ein.

Wie IT vom „lästigen Kostenfaktor“ zum strategischen und wirtschaftlich relevanten Innovationstreiber im Business Development wird, verriet Isabella Mader, die CEO der NetHotels AG, in ihrer Keynote. Ihr Fazit: „Ja, das geht! Man kann mit IT Unternehmen retten.“ Bewiesen hat Mader das bei der Buchungsplattform NetHotels, deren Geschäftsführung sie 2012 übernahm und die sie mit einer intelligenten IT-Strategie binnen kürzester Zeit zur Erfolgsgeschichte gemacht hat. „Die IT-Strategie muss die Geschäftsstrategie unterstützen. Wie ein Feldherr sollte man alle Entscheidungen auf eine übergeordnete Vision ausrichten. Dazu muss man die eigene Kernkompetenz und den Feind gut kennen“, so Mader.
 
VERSCHWORENE PROJEKTTEAMS
Rolf D. Kienapfel, Bereichsleiter IT-Services bei der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES) veranschaulichte, wie über ein komplexes Softwareprojekt auf Basis der Entwicklungsmethodik Scrum die AGES in der Lage sein wird, die Arzneimittelzulassung deutlich effizienter und kundenorientierter durchzuführen und auch in Zukunft rascher auf Veränderungen zu reagieren. „Der Schlüssel zum Erfolg lag dabei in der Bildung eines hocheffizienten, fast verschworenen Projektteams, bei dem die Grenzen zwischen externen Entwicklungspartnern und internem Team aufgehoben wurden“, berichtete Kienapfel. Zum Abschluss seines Vortrages unterstrich er nochmals die Leistung des eigenen Projektteams PHAROS und der adesso Austria.

JAVA STATT MAINFRAME
Kann man teure Mainframe-Systeme, die in alten Programmiersprachen wie COBOL oder PL1 geschrieben sind, nahezu vollautomatisch in moderne, zukunftsorientierte Java-Anwendungen, die auf Standard-servern lauffähig sind, umwandeln? „Ja, das kann man“, erklärte Johannes Mayr, Chief IT-Architect der UNIQA IT Services GmbH (UITS): „adesso stellt mit seiner Transformer-Technologie eine sehr kostengünstige Möglichkeit zur Modernisierung von Mainframe-Anwendungen bereit. Damit lassen sich Großrechnersysteme in Java-Systeme umwandeln. Besonders interessant ist die Möglichkeit, wiederkehrende Muster zu erkennen und im Rahmen der Transformation zu optimieren. Das geht weit über eine simple 1:1-Übersetzung hinaus und stellt trotzdem weit weniger Aufwand dar, als das bisher gängige Rewriting oder Replacing der Software.“
 
NEW SCHOOL OF IT
Die Welt der Unternehmens-IT wird sich in sehr naher Zukunft radikal verändern. In welchen wesentlichen Punkten unterscheidet sich die „New School“ von der „Old School“? Gleich drei aktuelle Trends haben Auswirkungen auf Geschäftsmodelle, Prozesse und Organisationen: Mobilität, Agilität und Elas-tizität. Die „New School of IT“ vereint die unterschiedlichen Strömungen zu ei-nem ganzheitlichen Ansatz. Daraus leitet sie Handlungsempfehlungen für Unternehmen und IT-Entscheider ab, wie Volker Gruhn, Gründer und Vorsitzender des Aufsichtsrates der adesso AG sowie Inhaber des Lehrstuhls für Software Engineering an der Universität Duisburg-Essen, ausführte: „Die IT-Abteilungen müssen ihre Rolle innerhalb der Unternehmen neu definieren. Vor allem der Mobilitätsanspruch verändert die Art der Softwareentwicklung grundlegend. Gefragt sind leicht mobilisierbare, einfach integrierbare Applikationen. IT-Abteilungen müssen diese schneller erstellen, schneller zuverlässig in Betrieb bringen, schneller ändern und schneller mit der Software von Partnern integrieren können.“ Gruhn plädiert in diesem Zusammenhang für eine „balancierte Agilität“ in der Softwareentwicklung, die sich auf die wesentlichen Hotspots konzentriert und an den Nebenfronten auf teure Prozesse aus der klassischen Softwareentwicklung verzichtet. (pi/rnf)


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