Infineon schützt digitale Transaktionen mit Blockchain Security 2Go Starterkit

Infineon bietet FinTechs und Blockchain-Designern mit ihrem neuen Blockchain Security 2Go Starterkit die Möglichkeit, schnell und einfach Hardware-basierte Sicherheit in ihre Systeme zu integrieren. [...]

Mit dem neuen Blockchain Security 2Go Starterkit gibt Infineon FinTechs und Blockchain-Designern ein Tool zur Hand, das es ihnen ermöglicht, schnell und einfach Hardware-basierte Sicherheit in ihre Systeme zu integrieren.
Mit dem neuen Blockchain Security 2Go Starterkit gibt Infineon FinTechs und Blockchain-Designern ein Tool zur Hand, das es ihnen ermöglicht, schnell und einfach Hardware-basierte Sicherheit in ihre Systeme zu integrieren. (c) Infineon Technologies AG

Digitale Transaktionen erfordern sehr gut gesicherte und zugleich benutzerfreundliche Lösungen. Dies gilt vor allem für BlockchainAnwendungen, bei der die Benutzerkennung zu den kritischen Sicherheitsaspekten zählt.

„Der Erfolg von BlockchainAnwendungen hängt von der Sicherung der Interaktion von Nutzer und System ab“, sagte Stefan Rüping, bei Infineon verantwortlich für Security Chip Architecture. „Das Starterkit Blockchain Security 2Go von Infineon ermöglicht die schnelle Entwicklung einfach zu nutzender Zugriffslösungen auf Basis sogenannter Security Tokens oder integrierter Sicherheitschips. Diese können das Sicherheitsniveau und Vertrauen in Blockchain-Lösungen deutlich erhöhen und sind somit wichtige Voraussetzung für deren Markterfolg.“

Das neue Blockchain Security 2Go Starterkit wird von Infineon auf der TRUSTECH in Cannes präsentiert, einer wichtigen Fachmesse für digitale Transaktionen (27. bis 29. November)

Das Starterkit enthält fünf NFC-Smartcards mit Sicherheitschips von Infineon, die Kryptofunktionen für verschiedene BlockchainAnwendungen bieten. Zusätzlich wird eine Open Source Android-App für Ethereum inklusive Smart-Contract-Beispiele bereitgestellt. Die NFC-Smartcards helfen System-Designern von Blockchains, schnell und einfach erste Prototypen für BlockchainAnwendungen zu entwickeln. Mit Security-Tokens – ob Karte, Dongle oder integrierte Chiplösung – können Benutzer ihre individuellen öffentlichen und privaten Schlüssel erzeugen, sich mit ihrer PIN authentisieren und ihre Daten und digitalen Transaktionen signieren. Alle Benutzerdaten können im Sicherheitschip gespeichert werden. Sie sind somit geschützt vor Angriffen aus dem Netz auf Software und Mikroarchitektur, und insbesondere vor physikalischen Angriffen auf den Chip selbst, etwa im Falle von Diebstahl oder Verlust des Security Tokens.

Höchster Schutz für die Benutzerkennung in der Blockchain

Eine Blockchain ist ein digitales dezentrales System von nacheinander angeordneten Datenblöcken, die kryptographisch mit den vorherigen verknüpft sind. Das Speichern von Blockchain-Benutzerdaten auf einem Computer oder einem Mobiltelefon ist zwar bequem, kann aber äußerst riskant sein. Ein Angreifer könnte sensible Informationen wie den streng vertraulichen privaten Schlüssel des Benutzers erkennen und auslesen. Dies kann sogar per Fernzugriff durch Softwareangriffe möglich sein, so dass der Angreifer die volle Herrschaft über diesen BlockchainNutzer und seine Werte erlangt, ob Kryptogeld, Identität oder Verträge. Ebenso geht bei Verlust der Benutzerkennung der Zugriff auf die Werte verloren, da die Anmeldeinformationen in der Regel nicht zentral gespeichert sind und somit nicht wiederhergestellt werden können. Es ist dringend erforderlich, die Sicherheit der Benutzerkennung durch die Integration eines Tokens mit Sicherheitschip zu erhöhen, das sowohl vor Software-Angriffen als auch vor physikalischen Angriffen schützt.

Und genau hier unterstützt das neue Blockchain Security 2Go Starterkit von Infineon. Es ist ab dem ersten Quartal 2019 erhältlich. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.infineon.com/blockchain.


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