Intel tritt internationaler FIDO-Allianz bei

Österreichische Staatsdruckerei begrüßt Intel als Partner im Kampf gegen Phishing. [...]

Mit Intel erhält die internationale FIDO-Allianz tatkräftige Unterstützung. (c) ra2studio - Fotolia.com
Mit Intel erhält die internationale FIDO-Allianz tatkräftige Unterstützung.

Der größte Unsicherheitsfaktor im Internet ist das eigene Passwort. „Schlecht gesicherte Passwörter werden massenweise gestohlen und für kriminelle Zwecke genutzt. In der FIDO-Alliance arbeiten wir mit an der Disruption der Nutzung des Passworts“, so Lukas Praml, Geschäftsführer der Österreichischen Staatsdruckerei.

Die OeSD-Gruppe ist nicht einfach eine „sichere Druckerei“, sondern gehört heute zu Europas führenden Anbietern von gesamtheitlichen Identitätsmanagementlösungen. Als Identity Management Integrator produziert die Österreichische Staatsdruckerei heute Identitäts-Dokumente und Sicherheitsprodukte für Kunden auf fünf Kontinenten. Sie entwickelt beispielsweise Hochsicherheitsidentitätsdokumente, wie z.B. den „Reisepass mit Chip und biometrischen Sicherheitsmerkmalen“ und ist Partner der weltweiten FIDO-Allianz (Fast IDentity Online). Ziel der FIDO-Partner, darunter auch Google, sind Alternativen zum Passwort für die rasche und sichere Online-Authentifizierung. Damit soll auch das gefährliche Phishing persönlicher Nutzer-Daten verhindert werden. Praml: „Der Fingerprint hat sich z.B. in den neuesten Handygenerationen schon oft bewährt. Oft sind sogar einfache Biometriesysteme schon sicherer als große Teile der verwendeten Passwörter.“

Mit dem heute bekanntgegebenen Beitritt des US-amerikanischen Halbleiterherstellers Intel zu FIDO erhält die internationale FIDO-Allianz tatkräftige Unterstützung. „Wir heißen Intel herzlich willkommen. Die internationale FIDO-Allianz gewinnt dadurch noch mehr Gewicht. Die angestrebten Veränderungen bei der raschen und sicheren Online-Identifizierung werden noch besser realisierbar. Mehr Sicherheit ist der Schlüssel für die breitenwirksame Nutzung der Chancen der digitalen Welt“, so Praml. (pi)

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