Internationales Event im Bereich Digital Healthcare

Das Network-Event build.well.being widmet sich in der dritten Auflage Innovationen im digitalen Gesundheitswesen. Neben Workshops zur Digitalisierung berichten internationale Experten über den Stand der Forschung und Studierende aus der Europaregion Donau-Moldau stellen ihre Projekte vor. [...]

Professor Jakob Doppler, MSc, von der Fachhochschule St. Pölten
Professor Jakob Doppler, MSc, von der Fachhochschule St. Pölten (c) FH St. Pölten / Martin Lifka Photography

Am Vormittag geben auf der build.well.being Hands-on-Workshops praktischen Einblick in aktuelle Entwicklungen – etwa zum Einsatz von Motion Capturing, also dem digitalen Erfassen und Auswerten von Bewegung, in der Rehabilitation oder zum Einsatz von Augmented-Reality-Applikationen zur Aufklärung von Patientinnen und Patienten. Zudem können zum Beispiel Text-Mining-Algorithmen für die Erschließung medizinischer Daten ausprobiert werden.

Am Nachmittag berichten internationale Vordenker und Unternehmer von der Entwicklung fühlender Prothesen, von medizinisch-technischen Weiterbildungsplattformen und der Analyse von Datenmengen zur Bewertung von HIV-Risiken. Die Keynote hält Brian Anthony vom Medical Electronic Device Realization Center über die Medizinprodukteentwicklung am Massachusetts Institute of Technology (MIT). 

„Professionistinnen und Professionisten aus dem Gesundheitswesen tauschen sich mit technischen Entwicklerinnen und Entwicklern aus, angewandte Forschung und studentische Projekte treten vor den Vorhang, etablierte Firmen treffen Start-ups: Die Netzwerkveranstaltung build.well.being bringt Studierende, Lehrende und Menschen aus der Praxis des digitalen Gesundheitswesens zusammen, um Innovationen auszuloten und weiterzuentwickeln“, sagt Jakob Doppler, Leiter des Studiengangs Digital Healthcare und Wissenschafter am Center for Digital Health Innovation, das Organisator der Veranstaltung ist.

Studierende stellen ihre Projekte vor

Nach den Vorträgen stellen Studierende von Fachhochschulen der Europaregion Donau-Moldau ihre Projekte vor. Im Studium Digital Healthcare an der FH St. Pölten etwa entwickeln Expertinnen und Experten aus Gesundheitbereich und Technik gemeinsam technisch geprägte Innovationen für das Gesundheitswesen.

Unter den präsentierten Projekten sind eine kinderfreundliche Augmented-Reality-Lernplattform für Gesundheitsthemen, eine an der FH St. Pölten entwickelte Plattform zur Telerehabilitation, ein tragbarer Sensor, der das Sturzrisiko von Patientinnen und Patienten mit Demenz reduzieren soll, eine App, die mittels Amazon Alexa Patientinnen und Patienten mit Informationen bei der Regeneration nach Magen-Darm-Operationen unterstützt, und ein benutzungsfreundlicheres Krankenpfleger/innen-Call-System.

Die Veranstaltung build.well.being 2019 findet in Kooperation mit der Zukunftsakademie Mostviertel und der Europaregion Donau-Moldau am 14.6. 2019 von 8:30 bis 18 Uhr an der FH St. Pölten statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Programm und Anmeldung unter
https://buildwellbeing.fhstp.ac.at

Weitere interessante Links zum Thema:
Studiengang Digital Healthcare der FH St. Pölten: www.fhstp.ac.at/mdh
Center for Digital Health Innovation der FH St. Pölten:https://cdhi.fhstp.ac.at
Studierenden-Showreel: https://showreel.mdh.fhstp.ac.at

Werbung


Mehr Artikel

Knowhow

Ist privates LTE besser als Wi-Fi?

Wi-Fi ist nach wie vor die am weitesten verbreitete drahtlose Technologie in Unternehmensnetzwerken, doch die private LTE-Mobilfunktechnologie kann in spezifischen Anwendungsfällen, die Remote- und mobile Implementierungen sowie den Bedarf an hoher Kapazität einschließlich IoT betreffen, durchaus die Antwort sein. […]

Be the first to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .