30 Jahre COMPUTERWELT: Nikolaus Proske, d.velop

Nikolaus Proske, Geschäftsführer der d.velop GmbH, im Kurz-Interview über die letzten 30 Jahre IT- und COMPUTERWELT-Geschichte. [...]

Nikolaus Proske
Nikolaus Proske

Am 14. Mai 1986 wurde die COMPUTERWELT gegründet. Anlässlich des runden Geburtstages unserer Printausgabe haben wir 150 heimische Anbieter und Interessensvertreter zu den größten Errungenschaften der IT für das Geschäftsleben in den letzten 30 Jahren befragt. In unserem Sonderheft haben wir ihre Antworten kurz zusammengefasst, auf computerwelt.at finden Sie alle Statements in voller Länge, die wir in den nächsten Wochen nach und nach veröffentlichen werden. Schauen Sie also mit uns zurück auf 30 Jahre Informationstechnologie.

Welche Technologie hat die Gesellschaft und das Geschäftsleben in den letzten 30 Jahren aus Ihrer Sicht am meisten beeinflusst und auf welche Weise?

Es gab in den letzten 30 Jahren einige Zeitpunkte, an denen sich extrem viel geändert hat. Angefangen natürlich mit der Ausweitung der PC-Arbeitsplätze, kurz danach folgte die Einführung der persönlichen E-Mail-Accounts. Hier hat sich natürlich viel in der Arbeitsweise geändert, als auch auf der gesetzlichen Ebene. Im Laufe der Zeit hat sich aber auch die Verwendung von der E-Mail massiv geändert. In der Anfangszeit wurde auch eine Mail wie ein Brief geschrieben und hat sich im Laufe der Zeit auf teilweise nur Einzeiler reduziert. Der nächste große technologische Schritt war dann definitiv Social Media und Cloud. Dies beeinflusst unsere Arbeitsweise auch heute noch.  

Was war oder ist der größte Beitrag Ihres Unternehmens um den Arbeitsalltag der Anwender zu erleichtern und zu verbessern?

Wir versuchen den Benutzer dort abzufangen, wo er sich den Großteil seiner Arbeit befindet. Wir versuchen hier möglichst Medienbrüche zu vermeiden. Ein weiteres Thema ist die Adressierung der unstrukturierten Daten – wie zB Wikis, E-Mails, etc. – und diese in eine strukturierte Form zu bekommen, um die Zeit für die Verwaltung dieser unstrukturierten Daten möglichst zu minimieren. Wenn wir davon ausgehen, dass ein Mitarbeiter ca. 35 Prozent der Arbeitszeit für die Verwaltung dieser Daten verwendet und wir mit unseren Applikationen diese Zeit zumindest halbieren, kann sich der einzelne User auf seine Kernkompetenz konzentrieren.

Welcher aktuelle Trend hat das größte Potential, die IT-Branche in den kommenden Jahren nachhaltig zu beeinflussen und warum?

Aus meiner Sicht ist mit Sicherheit die Cloud immer noch ein heißes Thema. Hier sind die Unternehmen derzeit noch einen Schritt zurück. In diesem Zusammenhang wird immer über Security gesprochen. Gerade KMU, die sich keine Highend IT-Security anschaffen wollen und können, die aber von den Hostingunternehmen geboten werden, werden hier umdenken müssen. Außerdem glaube ich, dass sich die Endgeräte mit denen die User auf Daten zugreifen, extrem verändern werden.

Wollen Sie unser Jubiläums-Sonderheft sehen? Hier geht’s zum http://www.web1.cc/computerwelt/special2016-1 - external-link>kostenlosen E-Paper, hier zum http://www.computerwelt.at/pdfs/2013/2016_CW_30JahreComputerwelt_LOW.pdf - external-link>PDF-Download für Premium-Mitglieder.

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