Interxion arbeitet mit Strom aus reiner Wasserkraft

Der Anbieter von Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation hat in Österreich einen neuen Stromliefervertrag mit der EAA-EnergieAllianz Austria geschlossen. Das Unternehmen bezieht damit für 2013 und 2014 ausschließlich Strom aus Wasserkraft. Die dadurch ersparten C02 Emissionen liegen laut den Informationen bei über 6,8 Tonnen pro Jahr. [...]

(c) Interxion
Die Einrichtungen von Interxion werden demnach auf Basis der Produktqualität EAA-Aqua mit Strom aus Wasserkraft versorgt. Das bedeutet, dass der Strom, der ab 2013 bezogen wird, keine CO2-Emissionen erzeugt. Christian Studeny, Geschäftsführer bei Interxion in Österreich, zieht den Vergleich mit Privathaushalten: „Unseren CO2-Haushalt so drastisch zu verringern, entspricht im Vergleich dem CO2-Ausstoß von ca. 10.000 PKWs pro Jahr, von dem wir unsere Umwelt befreien.“ Bei der Produktqualität EAA-Aqua wird die von der EAA gelieferte Strommenge aus europäischer Wasserkraft abgedeckt. Als sichtbares Zeichen stellt die EAA ein Zertifikat aus, das den Strombezug aus Wasserkraft bestätigt.
Entgegen der landläufigen Meinung sind große Rechenzentren viel energieeffizienter, als viele Kleine, die notwendig wären, um derartige Services zu erbringen. Weit über die Hälfte des Energiebedarfs bei Interxion geht direkt in die Servicierung der IT der Kunden; der Rest wird für Kühlung, die Sicherheitseinrichtungen und die USVs (unterbrechungsfreie Stromversorgung) aufgewendet.
„Der Stromliefervertrag mit EAA ist nur ein Teil unserer Strategie; erst vor kurzem haben wir über 1 Mio. Euro in die Effizienzsteigerung unserer Kältetechnikanlage investiert. Für uns sind bestmögliche Services für unsere Kunden und Verantwortungsbewusstsein für unsere Umwelt kein Widerspruch, sondern werden bei Interxion in Harmonie gelebt“, so Studeny.
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