Junge Jobber zieht es zu On-Demand-Diensten

Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, Aufträge nach Lust und Laune anzunehmen oder abzulehnen, werden für amerikanische Schulabgänger und Studierende immer attraktiver. [...]

(c) nenetus - Fotolia.com

Wer sich nicht http://www.computerwelt.at/news/karriere/arbeitsmarkt/detail/artikel/115504-praktikanten-im-silicon-valley-mit-geld-ueberhaeuft/ - external-link>bei Praktika im Silicon Valley mit Geld überschütten lässt, heuert jetzt bei On-Demand-Services wie Uber, TaskRabbit, Instacart oder Postmates an.

Beim Lebensmittel-Zustell-Service Instacart sind rund ein Viertel der Arbeitskräfte Studenten. Auch der Lieferservice Postmates das Potenzial der Studenten entdeckt: „Wir verbringen viel Zeit damit, zu Bildungsinstitutionen zu gehen und Flyer zu verteilen“, verdeutlicht Russell Cook von Postmates. Laut Cook arbeiten die Studierenden gerne am Wochenende und in den Sommermonaten – also genau dann, wenn die Nachfrage nach individuellen Lieferungen besonders hoch ist.

Was nach einer vielversprechenden Zusammenarbeit für Studierende und On-Demand-Unternehmen klingt, hat aber nicht nur Vorteile für die jungen Arbeitskräfte. „Wenn du dich nach einer festen Struktur sehnst, suche dir ein anderes Arbeitsumfeld aus“, unterstreicht Suzanne Shaffer, die Hochschulstudenten in Dallas berät. Gerade junge Arbeitnehmer bräuchten oft klarere Regeln – sonst nehmen sie nur wenige Aufträge aus eigener Initiative an und stehen am Ende des Sommers ohne nennenswerte Einkünfte da.

Gerade in der Zustelldienst-Branche oder bei Carsharing-Unternehmen verlangen viele Arbeitgeber, dass die Studierenden ihr eigenes Auto für die Fahrten verwenden, dessen Besitz bei jungen Menschen nicht selbstverständlich ist. Manchmal scheitern Anstellungen auch daran, dass die Fahrpraxis nicht langjährig genug ist.

Der On-Demand-Anbieter von Technik-Support für Büros, Eden, möchte da einen anderen Weg gehen und mehr Inklusion walten lassen. Geschäftsführer Joe Du Bey lädt deswegen seine Freelance-Arbeitskräfte ein, auch einmal im Büro „abzuhängen“ und die anderen Angestellten besser kennenzulernen. Die freiberuflichen und studentischen Arbeitskräfte auch zwischen Aufträgen zu involvieren, soll zu einer besseren Unternehmenskultur führen, hofft Du Bey. (pte)

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