Junge Startups ziehen in den Krieg gegen Google

Die vier Startups Vurb, Quixey, URX und Bento wollen Google im Suchmaschinen-Geschäft die Stirn bieten und profitieren von der starken Smartphone- und Tablet-Nutzung. Während Vurb gezielt Infos zu Suchanfragen zusammenstellt und ergänzende Services wie Streamings, Tickets oder Fahrtendienste anbietet, bedient sich Quixey einer traditionellen Suchbox, die Apps filtert. URX versucht Apps miteinander zu verlinken, sodass bei ähnlichen Suchen zwischen den Apps gewechselt werden kann. [...]

Startups wollen Google die Stirn bieten. (c) Rudolf Felser
Startups wollen Google die Stirn bieten.

Venture-Kapitalisten glauben, dass Google seine Dominanz bei der Suche nicht auf mobilen Geräten ausspielen kann. 2014 erhielten 27 Startups, 2013 gar 33, finanziellen Support. Quixey konnte 135 Mio. Dollar Venture-Kapital einsammeln. „Wenn man 100 Menschen fragen würde, würden 99 sagen: Google ist perfekt“, meint John Lilly von Greylook Partners.

„Aber wenn du sie fragst, wie man herausfinden soll, was man heute Abend im TV sehen will, oder wohin man zum Abendessen gehen soll, dann würden die Befragten sagen, Google würde es nicht wissen, weil es nichts mit Suche zu tun hat. Daher sage ich, man kann Suche verbessern“, ergänzt Lilly und trifft damit die Meinung vieler Investoren.

Ganz ohne Google kommen viele der neuen Suchmaschinen-Startups aber nicht aus. URX wurde von einen ehemaligen Google-Mitarbeiter gegründet und genießt Unterstützung von Google Ventures.

Schon die finanzielle Beteiligung an neuen Konzepten zeigt, dass Google nicht gewillt ist, auch nur das kleinste Stück am Markt kampflos abzugeben. 30 Mrd. zusammengestellte Deeplinks sorgen dafür, dass immer wieder neue Informationen verfügbar sind. Und auch im mobilen Bereich hat Google mit Android das größte mobile Betriebssystem vorzuweisen. (pte)

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