„KI für alle verständlich machen“

Unlängst hat IBM eine neue cloudbasierte Software vorgestellt, die systematische Fehler in Daten und KI-Modellen aufdecken, Anpassungen empfehlen und für mehr Transparenz bei Künstlicher Intelligenz sorgen soll. Marilies Rumpold-Preining, Cloud & Solution Leader bei IBM Austria, gibt Einblick in die neuen Dienste. [...]

Marilies Rumpold-Preining, Cloud & Solution Leader bei IBM Austria
Marilies Rumpold-Preining, Cloud & Solution Leader bei IBM Austria (c) IBM

Werden die neuen IBM–Services (COMPUTERWELT online berichtete) nur in den USA verfügbar sein oder können diese auch von Österreich aus genutzt werden?

Die neuen IBM–Services werden in der IBM Cloud (für Europa aus dem IBM Rechenzentrum in Frankfurt) zur Verfügung gestellt und können somit auch ab sofort von österreichischen Kunden genutzt werden.

Was genau leistet die neue Software?

Die „Trust & Transparency“-Software–Services erklären, wie KI Schlussfolgerungen und Empfehlungen zustande kommen und erkennen, wenn Verzerrungen im Modell auftreten. Es soll für alle Benutzer aus verschiedenen Branchen und nicht nur für Data Scientists verständlich gemacht werden, wie das KI-System Vorhersagen trifft. Die Grundlagen zur Treffsicherheit, Ausführung, Fairness und die Herkunft des jeweiligen KI–Modells werden aufgezeigt. So können Kundenservice oder Compliance-Verantwortliche jederzeit Einsicht nehmen, was auch für die europäische Datenschutzrichtlinie wichtig ist. Ein Alleinstellungsmerkmal des IBM–Services ist, dass dieser in Echtzeit und nicht erst ex post KI-Systeme analysiert.

Ist das Angebot nur für IBM Watson verfügbar?

Wir wollen hier einen Beitrag zur Akzeptanz und Transparenz von KI-Systemen leisten. Nur so kann das Vertrauen von Menschen in KI-Lösungen gestärkt und Missbrauch dieser Technologie vermieden werden. Daher bieten wir die neuen Software–Services auch für eine Vielzahl von KI–Umgebungen wie IBM Watson, Tensorflow, SparkML, AWS SageMaker, und AzureML an.

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