Know-how-Schub für Humantechnologie

Die Humantechnologie zählt zu den wissensintensivsten Wachstumsbranchen weltweit - umso wichtiger ist die Förderung von Forschungskompetenzen in den Unternehmen. Der Schwerpunkt liegt aktuell auf neuesten technischen Entwicklungen bei Software für Medizinprodukte. [...]

Know-how-Schub für Humantechnologie (c) Das Kunztfoto
Forschung in der Humantechnologie

Auf Basis der spezifischen Bedarfe der beteiligten Unternehmen wurde im Oktober 2012 das erste „Qualifizierungsnetz Humantechnologie (QnHT)“ ins Leben gerufen. Das vom steirischen Humantechnologie-Cluster organisierte Netzwerk widmete sich der Höherqualifizierung von Mitarbeitern in Unternehmen der Humantechnologie-Branche. Diese Branche zählt zu den wissensintensivsten und zukunftsträchtigsten Wachstumsbranchen weltweit – umso wichtiger ist die Förderung von Forschungskompetenzen in den Unternehmen. „Wir freuen uns sehr, dass nun auch unser Projekt QnHT 2.0 von einer internationalen Fachjury bewilligt wurde und wir damit die erfolgreiche Arbeit fortsetzen können“, so die Clusterverantwortliche Gertraud Krug.

Ziel des QnHT 2.0 ist es, die bereits hohe F&E-Quote der Humantech-Betriebe von 22,35 Prozent weiter zu steigern sowie ein Ankommen von Innovationen auf den realen Märkten sicherzustellen. „Und wie schon im ersten QnHT soll die Qualifizierung im Verbund, also das ‚intercompany learning‘, weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit eröffnen“, erläutert Projektleiterin Gertraud Krug. Das Projektvolumen von QnHT 2.0 liegt bei rund 640.000 Euro, gefördert werden rund 461.000 Euro, was einer Förderquote von 72 Prozent entspricht.

Das Qualifizierungsnetz QnHT 2.0 legt seinen Schwerpunkt auf die neuesten technischen Entwicklungen bei Software für Medizinprodukte mit Schwerpunkt auf Sicherheitsstandards, Usability und Security bei mobilen Applikationen. Im Bereich Analytik wiederum werden die aktuellsten technischen Entwicklungen bei Oberflächen, Prüfmethoden sowie neue Technologien in der Labordiagnostik behandelt. Die Herausforderungen im Kontext einer „Industrie 4.0“ verlangen spezielle Skills im Bereich von Business Development im regulierten Markt, Know-how im Bereich Technologie-Scouting und Folgenabschätzung sowie des strategischen F&E-Managements wie auch der Kenntnisse über den Schutz geistigen Eigentums im globalen Gesundheitsmarkt.

Am von Oktober 2014 bis Ende September 2016 laufenden Qualifizierungsnetzwerk „QnHT 2.0“ nehmen 19 Organisationen teil. Partner in Forschung und Lehre sind die TU Graz, das Know-Center und die FH JOANNEUM. Als Unternehmenspartner an Bord sind u. a.: CNSystems Medizintechnik AG, G.L. Pharma GmbH, Microinnova Engineering GmbH, Ortner Reinraumtechnik, piCHEM Forschungs- und Entwicklungs GmbH, roombiotic GnbH, Vivocell Biosolutions GmbH & CO KG, VTU Technology GmbH und die Wild Gruppe. Im Rahmen des Programmes „Forschungskompetenzen für die Wirtschaft“ werden vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) österreichweit elf neue Qualifizierungsnetze gefördert.


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