M-Commerce boomt in Weihnachtszeit

Wie der aktuelle "Adobe Digital Index 2013 Online Shopping Forecast" prognostiziert, werden die Online-Einkäufe per Smartphone & Co. im November und Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 68 Prozent zunehmen - damit lassen die Europäer sogar die Amerikaner hinter sich, denen laut Untersuchung ein Wachstum an mobilen Einkäufen von 40 Prozent vorhergesagt wird. [...]

Zu Weihnachten boomt das mobile Shopping. (c) bloomua - Fotolia.com
Zu Weihnachten boomt das mobile Shopping.

Weiteres zentrales Ergebnis: Der Anteil der Weihnachtseinkäufe im Internet, die über mobile Geräte getätigt werden, wird in Europa auf 12,4 Prozent ansteigen (zum Vergleich: USA 14 Prozent).

Setzt sich diese Entwicklung diesseits des Atlantiks im kommenden Jahr fort, werden die Europäer 2014 zur Weihnachtszeit ebenso oft oder sogar häufiger mobil shoppen als die Amerikaner. Dort erreichen die Online-Umsätze mit 2,27 Mrd. Dollar am „Cyber Monday“ (2. Dezember) ihren Höhepunkt (plus 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).

„Das rapide Wachstum des mobilen Shoppings in Europa ist ein klares Signal an Einzelhändler, dass eine mobile Strategie überlebenswichtig ist – und nicht nur ein Nice-to-have“, sagt Mark Phibbs, Vice President EMEA Marketing bei Adobe. „Zwar liegen Tablets derzeit im mobilen Epizentrum und mit ihnen wird im Vergleich zu Smartphones drei bis fünf mal so oft online eingekauft. Die höhere Dynamik kommt allerdings von Smartphones: darüber getätigte Transaktionen im Einzelhandel wachsen deutlicher schneller als die über Tablets. Dieses Phänomen geht sicher auch auf größere Smartphone-Screens zurück, ist aber vor allem ein Weckruf an Einzelhändler: Integriert Smartphones und nicht nur Tablets in eure Strategie!“

Großbritannien ist der weltweite Spitzenreiter mit Blick auf die Online-Weihnachtseinkäufe per Smartphone oder Tablet mit einem Anteil von 20,4 Prozent. Der Anteil der mobilen Shopper an allen Online-Transaktionen liegt damit über dem prognostizierten europäischen Durchschnitt von 12,4 Prozent und übertrifft auch den US-Wert von voraussichtlich 14,4 Prozent deutlich. Auf der anderen Seite des Ärmelkanals, in Frankreich, hat man hingegen mit einem Anteil von 9,5 Prozent an mobilen Shoppern an den gesamten Online-Einkäufen noch deutlichen Nachholbedarf.

Bei dem im „Adobe Digital Index 2013 Online Shopping Forecast“ untersuchten europäischen Ländern handelt es sich um Österreich, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Skandinavien (Dänemark, Schweden, Norwegen), Spanien, Schweiz und Großbritannien. (pi/rnf)

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