Mitarbeiter sehen massive Produktivitätssteigerung durch digitale Arbeitsplätze

VMware hat heute eine Studie zur Digitalisierung der Arbeitswelt in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Forbes Insights vorgestellt. Die Studie, für die Mitarbeiter und CIOs in Unternehmen weltweit befragt wurden, zeichnet ein eindeutiges Bild für Europa. [...]

Peter Trawnicek, Country Manager Austria bei VMware (c) VMware
Peter Trawnicek, Country Manager Austria bei VMware (c) VMware

Sind digitale Arbeitsplätze verfügbar und kann auf Geschäftsanwendungen zugegriffen werden, berichten Mitarbeiter fast fünfmal häufiger von einer Steigerung der persönlichen Produktivität. Außerdem müssen sie 16 Prozent weniger Zeit für manuelle Prozesse aufwenden. Mehr als drei Viertel der Mitarbeiter mit einem modernen, digitalen Arbeitsplatz (77 Prozent) helfen die entsprechenden Geschäftsanwendungen dabei, wichtige Entscheidungen im Berufsalltag klarer und schneller zu treffen.

CIOs: Effiziente Teamarbeit bringt Umsatzplus

Zudem verbessern ein digitaler Arbeitsplatz und der mobile Zugriff auf Geschäftsanwendungen die Effizienz in der Zusammenarbeit um durchschnittlich 15 Prozent. Und die lässt sich nach Meinung der CIOs in ganz Europa auch monetär messen: Die meisten von ihnen (89 Prozent) rechnen mit einem durchschnittlichen Umsatzplus von fünf Prozent innerhalb von drei Jahren durch den Einsatz der richtigen Technologien am Arbeitsplatz.

Schatten-IT: nicht an Brisanz verloren

Allerdings hat das Thema Schatten-IT nichts an seiner Aktualität eingebüßt. Wer die nötigen technologischen Helfer nicht von seinem Unternehmen zur Verfügung gestellt bekommt, besorgt sie sich weiterhin selbst – ohne offizielle Absprache mit der Unternehmens-IT. Mittlerweile wurde bereits jede fünfte Geschäftsanwendung in Unternehmen in ganz Europa von Mitarbeitern selbst eingeführt, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Damit stellt Schatten-IT immer noch eine große Herausforderung für Unternehmen dar.

Arbeitgeberattraktivität: mehr denn je Technologie-abhängig

Um als Arbeitgeber attraktiv zu sein, müssen Unternehmen den Spagat zwischen Mitarbeitermobilität und Datensicherheit meistern. Für sie ist es mehr denn je wichtig, in sichere Technologien für flexibles Arbeiten zu investieren. Denn Mitarbeiter, die über mobile, digitale Arbeitsplätze verfügen, bewerten ihr Unternehmen mehr als doppelt so häufig als führend bei der digitalen Transformation als die Vergleichsgruppe (47 Prozent gegenüber 20 Prozent). Zudem bewerten sie die Attraktivität ihres Arbeitsgebers rund vier Mal so hoch (51 Prozent gegenüber 13 Prozent).

„Unternehmen weltweit haben ihren Mitarbeitern in den letzten Jahren immer leistungsfähigere, intelligente Technologien an die Hand gegeben, um ihre Arbeit zu erledigen – was eine der tiefgreifendsten Veränderungen der modernen Arbeitswelt überhaupt ist“, kommentiert Peter Trawnicek, Country Manager Austria bei VMware. „Im Zeitalter der Digitalisierung werden Technologien für Unternehmen zu einem entscheidenden Faktor im Wettbewerb. Unternehmen sind in der Pflicht ihren Mitarbeitern die notwendigen Informationen überall und zu jeder Zeit über die entsprechenden Anwendungen zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig müssen Unternehmen eine starke Kultur des Vertrauens und der Freiheit aufbauen, damit Mitarbeiter produktiv und so flexibel wie möglich arbeiten können.“

Flexibles, mobiles Arbeiten: Die Salzburger Landeskliniken (SALK) machen es vor
Besonders wichtig ist die mobile Pflegedokumentation, erklärt Werner Wurm, verantwortlich für die Kundenbetreuung in der IT und Medizintechnik bei der SALK: „Heute muss alles dokumentiert werden, was bei jedem Patienten gemacht wird. Der Prozess der Schwester funktioniert daher nur mehr mit einem Notebook.“

Kulturwandel: zwingend notwendig

Selbständig arbeitende Mitarbeiter, die Zugang zu ihren Geschäftsanwendungen erhalten und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Führungsebene, sind die Basis für eine Unternehmenskultur, in der die digitale Transformation einen echten Mehrwert für den Unternehmenserfolg bietet.

„Dank neuer Geschäftsanwendungen und Produktivitätslösungen können Mitarbeiter mehr erreichen und bessere Entscheidungen auf Grundlage der ihnen zur Verfügung stehenden umfassenden Informationen und Anwendungen treffen. Mitarbeiter können ihre Leistung massiv steigern, wenn Anwendungen von jedem Gerät aus jederzeit zugänglich sind. Während wir es gewohnt sind, dass die sogenannten ´Enterprise-Grade-Apps´ der De-facto-Standard innerhalb der Belegschaft sind, müssen Unternehmen darüber nachdenken, wie die ´Workforce-Grade´-Apps aussehen, die einen grundlegenden Wandel im Arbeitsalltag eines jeden Mitarbeiters vorantreiben“, schlussfolgert Peter Trawnicek.

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