Mobiles Bezahlen mit dem Smartphone: Diese Technologien werden 2017 aktuell

Die Einführung neuer Apps und Technologien soll es Kunden erleichtern, bargeldlos beispielsweise auch im Einzelhandel Einkäufe zu begleichen. [...]

Das bargeldlose Bezahlen soll 2017 beliebter werden (c) Pixabay
Das bargeldlose Bezahlen soll 2017 beliebter werden
Das bargeldlose Bezahlen soll auch hierzulande beliebter werden, zumindest wenn es nach Dienstleistern wie Paypal geht. Datenschutz und Sicherheit müssen aber noch verbessert werden, damit das bargeldlose Bezahlen zur Alternative wird.
Bargeldloses Bezahlen mit Paypal
 
Paypal wurde einst als Tochterunternehmen von Ebay gegründet, es sollte den Kunden des Aktionshauses die Online-Bezahlung erleichtern. Seit mehreren Jahren ist Paypal allerdings nun nicht mehr unter der Ägide von Ebay, sondern als eigenständiges Unternehmen tätig und weitet seinen Geschäftsbereich inzwischen auch auf die Entwicklung von Technologien zum bargeldlosen Bezahlen mit dem Smartphone aus. Mit der Paypal-App können deutsche Kunden sich durch den Upload eines Fotos in teilnehmende Geschäfte einchecken und dort dann ihre Bezahlung mit Guthaben von Paypal vornehmen. In den USA ist man hier schon weiter: Dort testet Paypal die Bezahlung mit der App unterstützt von der NFC-Nahfunk-Technologie. Hierbei muss das entsprechende Handy lediglich an ein Terminal gehalten werden, worauf der entsprechende Betrag abgebucht wird.
Nie wieder anstehen im Supermarkt
Auch Amazon testet in den USA eine innovative Bezahlmethode für Supermarkteinkäufe und verspricht den Nutzern hierbei, dass sie sich nie wieder an einer Kasse anstellen müssen – und auch nicht selbst ihre Waren verbuchen müssen. Kunden müssten lediglich den Shop besuchen und mit ihren gewünschten Einkäufen den Laden verlassen, während Amazon automatisch die Einkäufe scannt und den erforderlichen Betrag vom Konto des Kunden abbucht. Zur Identifizierung des Kunden muss er sein Handy mit der entsprechenden App bei sich führen.
Auch weitere Ideen sollen das Online-Shopping revolutionieren: Eine niederländische Supermarktkette funktionierte beispielsweise eine Bushaltestelle zum virtuellen Discounter um; während der Wartezeit auf ihren Bus können Passanten dort ihre gewünschten Produkte mithilfe des Smartphones scannen, sie gleich bezahlen und sofort nach Hause liefern lassen.
Mit den eigenen Daten bezahlen
Einige aktuelle Geschäftsmodelle verschiedener Start-Ups ermöglichen ihren Kunden, ganz ohne Geld auszukommen, wenn sie Dienstleistungen und Waren bezahlen wollen. Die Idee dahinter: Die persönlichen Daten werden als wertvolles Gut betrachtet und so zum Zahlungsmittel. Mit personengebundene Daten können Anwender bereits jetzt beispielsweise ihre Fahrtickets in der Düsseldorfer Straßenbahn bezahlen – wenn sie sich auf ihre personengebundene Daten ausgerichtete Werbespots ansehen, kaufen ihnen die Werbepartner ihr Fahrticket.
Deutschland im europäischen Vergleich
Im europäischen Vergleich ist das bargeldlose Bezahlen in Deutschland eher unpopulär. Doch der Trend scheint unaufhaltsam: Bei einer Studie des Kreditkartenherstellers Visa gaben 54 Prozent der Befragten an, mobile Endgeräte zum Bezahlen zu verwenden – noch im Jahr 2015 waren es lediglich 18 Prozent der Befragen gewesen.
Insbesondere auch im Bereich des Onlinebankings wächst die Bereitschaft, dies mit Apps auf dem Smartphone zu erledigen, und zwar in sämtlichen Altersgruppen, wie die Studie von Visa unlängst ergab. Dem widerspricht das schlechte Online-Angebot, das viele deutsche Banken im Sortiment haben. In Deutschland stellten nur die wenigsten Befragten ihrer Bank eine gute Note für das Online-Angebot aus. Doch sicherlich wird man hier in den kommenden Jahren nachbessern. Wer bereits jetzt nach Anbietern sucht, die im Bereich des Online-Geschäfts punkten können, findet beispielsweise auf https://www.onlinebroker.net einen Vergleich der wichtigsten Online-Broker.
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