N26 startet neues Geschäftskonto Business Black

Das Fintech-Start-up N26 bietet mit Business Black ab sofort ein neues Geschäftskonto für Freiberufler. Als Zusatzleistungen sind unter anderem eine Reiseversicherung sowie eine Auslandskrankenversicherung enthalten. [...]

N26 Business Black ist ein Premium-Geschäftskonto​ ​für Freiberufler und Selbstständige.
N26 Business Black ist ein Premium-Geschäftskonto​ ​für Freiberufler und Selbstständige. (c) N26
Das Berliner Fintech N26 baut sein Angebot für Geschäftskunden mit dem Business-Black-Konto aus. Das Geschäftskonto ist speziell für Freelancer und Selbstständige vorgesehen, die vor allem durch Zusatzleistungen und eine flexible Kontoführung profitieren sollen. So bietet das Geschäftskonto etwa eine Reiseversicherung, eine Auslandskrankenversicherung sowie die Unterkonten-Funktion Spaces. Die übrige Ausstattung orientiert sich an dem bisherigen Black-Konto.
Wer oft im Ausland auf Geschäftsreisen unterwegs ist, profitiert von dem enthaltenen Reiseversicherungspaket mitsamt Smartphone-Diebstahlversicherung, ​Bargeldschutz, Wareneinkaufsversicherung und der Erstattung der Mietwagen-Selbstbeteiligung. Außerdem können mit dem Konto weltweit gebührenfreie Abhebungen in Fremdwährungen durchgeführt werden.
Die Unterkonten-Funktion Spaces soll indessen bei der Verwaltung von Geldbeträgen hilfreich sein. Über das Feature lassen sich innerhalb des Kontos bis zu zehn Unterkonten für frei definierbare Ausgaben und Einkünfte anlegen. Freiberufler können dadurch etwa ihre Reisekosten in einem separatem Space verwalten. Geldbeträge sind auf der Nutzeroberfläche per Drag-and-Drop zwischen Hauptkonto und den einzelnen Spaces übertragbar.
N26 Business Black wird in den nächsten Tagen (ca Mitte September 2018) in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Spanien an den Start gehen. Über das Konto können Selbstständige sowohl ihre geschäftlichen als auch ihre persönlichen Ausgaben verwalten. Im ersten Monat nach dem Start erhalten Kunden von Business Black ein kostenloses Test-Abo des Rechnungsprogramms Debitoor oder des Ausgabenmanagements Zervant für drei Monate.

N26 in der Kritik

In der Vergangenheit erntete N26 heftige Kritik, da das Fintech-Unternehmen 400 Kunden wegen zu häufigem Bargeldabhebens das Konto kündigte. Und auch die Kreditkarten des Anbieters zum kontaktlosen Bezahlen wurden aufgrund von Sicherheitslücken bemängelt, wobei diese Fehler auch bei den Karten von der etablierten Konkurrenz enthalten waren.
Dennoch hält das Kundenwachstum der Berliner weiter an. In einem Interview mit dem Tagesspiegel kündigte Gründer Valentin Stalf an, dass bald die Marke von 500.000 Kunden geknackt werde.
*Stefan Bordel ist Redakteur des Magazins com!professional.

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