Nagarro-Halbjahresbilanz: Verdoppelung und organisches Wachstum nach Übernahme

Der auf Software-Entwicklung und Managed Services spezialisierter IT-Dienstleister Nagarro, bis Anfang 2015 noch als Hexa Business Services bekannt, kann nach einem halben Jahr 28 Prozent Wachstum vorweisen. [...]

Nagarro Management-Trio Thomas Riedl
Nagarro Management-Trio Thomas Riedl

Sechs Monate nach Übernahme der früheren Hexa GmbH durch den internationalen IT-Dienstleister Nagarro (siehe dazu auch unser Interview mit Geschäftsführer Damianos Soumelidis „Software-Entwicklung in Österreich ist passé“) präsentiert die österreichische Niederlassung eine positive Wachstumsbilanz. Mit einem konsolidierten Halbjahresumsatz von 5,9 Mio. Euro konnte die Nagarro GmbH mit Sitz in Wien ihre Umsätze nahezu verdoppeln. Auch das organische Wachstum liegt mit einem Plus von 28 Prozent über den Erwartungen. Bis Jahresende will Nagarro Österreich die 12 Mio. Euro Grenze erreichen.

Erzielt wurde die Steigerung den Angaben zufolge vor allem durch die Erweiterung des Portfolios. Mit einem Netzwerk von internationalen Software- und Branchen-Spezialisten setzt Nagarro auf ein flexibles und kostenattraktives Hybrid-Modell aus Vor-Ort Spezialisten und Offshoring. Die langjährige Expertise im Cloud-Bereich ist ein weiterer strategischer Eckpunkt. „Mit der Cloud waren wir sehr früh, vielleicht sogar zu früh auf dem Markt. Jetzt fließen diese Investments zurück, sind ein wichtiger Door-Opener für uns geworden“, so Soumelidis. Zu den Kunden in Österreich zählen u.a. internationale Unternehmen wie Automic, heimische Großbanken, aber auch kleinere Betriebe.

Die Nagarro GmbH in Österreich beschäftigt in Wien rund 60 Mitarbeiter, die ein ganzheitliches Dienstleistungsspektrum für Cloud-Technologien, Software- und Transformationsprojekte betreuen. Geschäftsführer sind Damianos Soumelidis, Paul Haberfellner und Thomas Riedl. „Die Übernahme war die absolut richtige Entscheidung. In der IT kann man nur grenzüberschreitend denken und handeln, dann entwickelt sich auch das Business Vor Ort“, resümiert Soumelidis. (pi)


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