NovaBACKUP DataCenter will Tape-/Disk-Dilemma lösen

NovaBACKUP DataCenter von NovaStor soll es Unternehmen ermöglichen, standardmäßig Festplatten, Magnetbänder und Tape Libraries für Datensicherungen zu nutzen. Mehrstufige Backup-Konzepte lassen sich implementieren, Daten können je nach gewünschter Verfügbarkeit (Recovery time objective) auf kostspieligeren Festplatten oder kostengünstigeren Magnetbändern gesichert werden. [...]

(c) Bjoern Wylezich - Fotolia.com

Anders als Appliances oder für Festplatten optimierte Backup-Software ermöglicht NovaBACKUP DataCenter Unternehmen, sowohl Magnetbänder als auch Festplatten für die Sicherung ihres Netzwerks einzusetzen. Mit Multistreaming soll NovaBACKUP DataCenter dabei sowohl auf Disk als auch auf Tape die volle Schreibgeschwindigkeit der Medien ausschöpfen.

FESTPLATTE: SCHNELL, ABER TEURER

Festplatten ermöglichen eine hohe Backup- und Restore-Geschwindigkeit und bieten sich daher zur Sicherung und schnellen Wiederherstellung einzelner Dateien und Ordnder an. Der Einsatz von Festplatten erzeugt jedoch höhere Kosten als die Nutzung von Magnetbändern, denn die Platten müssen dauerhaft gekühlt und aufgrund kürzerer Haltbarkeit häufiger ersetzt werden.

Für große Datenmengen und Daten, deren Verfügbarkeit weniger zeitkritisch ist, empfiehlt sich daher der Einsatz von Magnetbändern als Backup-Medium. Eine wirtschaftlich sinnvolle Backup-Architektur lässt sich nur mit einer Backup Software umsetzen, die Tape und Disk gleichermaßen unterstützt und deren Unterstützung der Hersteller kontinuierlich optimiert.

TAPE: LANGFRISTIG UND GÜNSTIGER

Unter anderem rechtliche Gründe zwingen Unternehmen, Daten langfristig vorzuhalten. Aufgrund der längeren Haltbarkeit und der deutlich niedrigeren Energiekosten bleiben Magnetbänder hierfür die erste Wahl. Zudem haben Unternehmen für die Bereitstellung der Daten meist mehrere Wochen Zeit. Die schnelle Datenverfügbarkeit von Festplatten zahlt sich in diesem Anwendungsfall nicht aus. Wirklich effizient lässt sich die langfristige Datenaufbewahrung jedoch nur implementieren, wenn die Backup Software Tape unterstützt und spezifische Funktionen für die Langzeitdatenaufbewahrung bietet. Hierzu zählt beispielsweise die Medienauslagerung.

KOMBINATION

Für Unternehmen mit großen oder wachsenden Datenbeständen ist eine langfristig wirtschaftliche Datensicherung nur mit der Kombination von Festplatten und Magnetbändern möglich. Neben dem Kostenaspekt spricht auch die längere Haltbarkeit für den Einsatz von Magnetbändern. Festplatten dagegen bleiben unerlässlich, um ausgewählte Daten innerhalb weniger Minuten wiederherzustellen. Sinnvoll ist ein mehrstufiges Backup-Konzept, das die Vorteile beider Speichermedien vereint und so optimal nutzt.

Um den Administrationsaufwand für die IT-Architektur gering zu halten, empfehlen sich Backup-Software-Produkte wie NovaBACKUP DataCenter, die Tape und Disk gleichermaßen unterstützen. Nur wenn die Backup Software es erlaubt, können Backup und Restore mit den unterschiedlichen Medien zentral an einer einzigen Oberfläche verwaltet werden. Einmal eingerichtet, laufen die Datensicherungen dann unabhängig von Anzahl oder Typ der Medien automatisch ab.

„Rund 70 Prozent unserer Kunden nutzen neben Festplatten auch Tape oder Tape Libraries für die Sicherung ihrer Daten. Als einer der wenigen Backup-Software-Hersteller, betrachten wir die komfortable und flexible Nutzung verschiedener Medientypen dauerhaft als ein Kernziel unserer Entwicklung. Unsere Kunden können ihre Backup-Architektur jederzeit an ihre Ziele – ob Kostensenkung oder Ausweitung der kurzfristig verfügbaren Datensicherungen – anpassen, indem sie Disk und Tape flexibel einsetzen „, so Stefan Utzinger, CEO von NovaStor. (pi)


Mehr Artikel

News

Der Mensch hinter dem Computer

Unter dem Motto „Der Mensch hinter dem Computer“ veranstalteten die Stadt Wien, das Bundesrechenzentrum, die Donau-Universität Krems und der Chaos Computer Club am 27. November gemeinsam das elfte govcamp vienna. Es diskutierten Vertreter und Vertreterinnen aus Verwaltung, Wissenschaft und NGOs sowie Bürger und Bürgerinnen virtuell über die Zukunft der digitalen Gesellschaft. […]

Be the first to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*