Nur die Hälfte der IT-Entscheider vertraut auf eine ordnungsgemäße Datenverarbeitung

Eine aktuelle Kaspersky-Studie zur EU-Datenschutzgrundverordnung zeigt, dass lediglich die Hälfte (55 Prozent) der IT-Entscheidungsträger in Europa der Überzeugung ist, dass andere Organisationen ihre personenbezogenen Daten ordnungsgemäß verwalten. [...]

IT-Entscheidungsträger sind sich der Gefahren für personenbezogene Daten eher bewusst. © Kaspersky
IT-Entscheidungsträger sind sich der Gefahren für personenbezogene Daten eher bewusst. © Kaspersky

Die Umfrage von Kaspersky Lab unter Technologiefachkräften in Europa zeigt, dass für eine große Mehrheit der Befragten (73 Prozent) der Schutz ihrer personenbezogenen Daten wichtig ist. Allerdings sorgen sich knapp zwei Drittel (64 Prozent), wie viele Organisationen Zugang dazu haben, ebenfalls sind zwei Drittel (67 Prozent) beunruhigt, dass ihre persönlichen Informationen gehackt werden könnten.

IT-Entscheidungsträger sind sich der Gefahren für personenbezogene Daten eher bewusst, da sie selbst täglich damit umgehen. Immerhin ein Drittel der Befragten (32 Prozent) ist jedoch wenig zuversichtlich, dass die eigene Organisation nachweisen kann, woher die personenbezogenen Daten stammen und wie diese gespeichert werden. Im Hinblick auf die Anwendbarkeit der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ab Mai 2018 kann dies jedoch Konsequenzen nach sich ziehen.

Vertrauen in Datenschutz: Deutsche IT-Entscheider europaweit am kritischsten
Es zeigt sich auch eine Diskrepanz auf europäischer Ebene, was das Vertrauen in den Datenschutz angeht: in Frankreich vertrauen drei Viertel (76 Prozent) der IT-Entscheidungsträger darauf, dass Organisationen ihre Daten schützen, in Großbritannien 56 Prozent und in Deutschland nur 48 Prozent.

„IT-Experten stehen täglich vor der Herausforderungen Daten vor Cyberbedrohungen zu schützen und sind sich der Konsequenzen eines Sicherheitsvorfalls bewusst“, so Stefan Rojacher, Corporate Communications Manager DACH & CEE bei Kaspersky Lab. „Es ist jedoch bedauerlich, dass ihre Erfahrungen zu einem Vertrauensverlust in Organisationen und Kollegen geführt haben. Dies zeigt, dass es noch ein langer Weg sein wird, bis Unternehmen die Daten, die ihnen anvertraut werden, tatsächlich und auch im Zusammenhang mit der DSGVO ausreichend schützen.“

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