Opera Mini: Neue Modi bei Datenkomprimierung

In der neuesten Version des Opera-Mini-Browsers für Android können die Nutzer erstmals zwischen zwei verschiedenen Optionen für die Datenkomprimierung wählen. [...]

Opera will Surfen für Nutzer vereinfachen (c) Opera
Opera will Surfen für Nutzer vereinfachen

Damit lässt sich die Datenkompression optimal an das gerade zur Verfügung stehende Netzwerk anpassen. Der neue Hochkompressions-Modus komprimiert Webseiten, ohne dabei die Seitenansicht zu verändern und ist der richtige Modus, um über 3G, 4G oder WLAN-Netzwerken zu surfen. Der Extrem-Modus wiederum komprimiert die Webseiten maximal und ermöglicht schnelles Surfen im Netz – und zwar mit geringem Datenvolumen.
Dieser Modus ist ideal für Sparfüchse oder Nutzer mit langsamen Netzwerken. Der Extrem-Modus kann das Layout der Webseiten jedoch beeinflussen und war schon zuvor der einzige Modus, der bei Opera Mini zur Verfügung stand.

„Mit den heutigen Smartphones und den besseren Netzwerkbedingungen wollen unsere User auch die Option für eine weniger aggressive Komprimierung der Dateien, sodass sie das volle Internet erfahren können, wenn es die Netzwerkbedingungen zulassen“, so Christian Uribe, Produktmanager bei Opera.

Auf Facebook können die Nutzer die Unterschiede zwischen beiden Modi klar erkennen. Im Hochkomprimierungsmodus sehen die User die Seite mit dynamischem Content und Video-Playback. Im Extrem-Modus wird der Content schneller geladen, jedoch mit schwächerer Bildauflösung, einfacheren Interfaces und weniger dynamischem Content.

275 MILLIONEN USER ANGEPEILT
Opera will der dominante Browser in den schnell wachsenden Schwellenländern werden. Das Update trage dazu bei, bis Ende 2017 das Ziel von 275 Mio. Android-Usern zu erreichen. „Nur die Hälfte der indischen Bevölkerung ist mit 3G-Netzwerken verbunden, in Indonesien haben mehr als die Hälfte aller Smartphone-Besitzer täglich Netzwerkprobleme. Und Menschen rund um den Erdball stellen wegen der Angst vor hohen Roamingkosten das Smartphone während ihrer Auslandsreisen ab“, so Opera-CEO Lars Boilesen.


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