Österreichs Startup-Szene will Investitions-Freibetrag

AustrianStartups und Vertreter des Startup-Ecosystems drängen auf bessere gesetzliche Rahmenbedingungen für Startup-Finanzierung in Österreich. [...]

Startups wollen Investitions-Freibetrag (c) Public Domain - pixabay.com
Startups wollen Investitions-Freibetrag
Vor einem Jahr haben Startup-Vertreter der Regierung ihren Vorschlag für die Umsetzung eines Realwirtschafts-Investionsfreibetrages vorgelegt. An den Rahmenbedingungen für Jungunternehmer und Investoren hat sich seitdem jedoch nur wenig geändert. Der Verein AustrianStartups, ARAX Capital Partners, Austrian Angels Investors Association (AAIA), Austrian Private Equity and Venture Capital Organisation (AVCO), CONDA, der Fachverband der Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Österreich, Green Rocket, Impact Hub Vienna, Investment Ready Program, Pioneers, der Senat der Wirtschaft, Speedinvest und Venionaire wiederholen deshalb jetzt ihre Forderung zur Umsetzung eines Investitionsfreibetrags von 100.000 Euro.

„Gerade in ressourcenarmen Hochsteuerländern wie Österreich müssen hochqualifizierte Innovationstreiber, wie es Startup-Gründer sind, bestmöglich unterstützt werden. Startups sind ein Jobmotor und ein Wirtschafts- und Wachstumstreiber, die noch viel stärker supportet werden müssen“, sagt Christoph Jeschke, Geschäftsführer von AustrianStartups. „Im österreichischen Steuerrecht gab es bereits Steuerbegünstigungen für die Kapitalbereitstellung an Unternehmen, zum Beispiel den Sonderausgabenabzug für junge Aktien. Daher wäre es relativ einfach, auch einen ‚Sonderausgabenabzug‘ für private Investments in jungen Unternehmen, zum Beispiel Startups, zu schaffen. Dieser könnte bei einem Betrag von 100.000 Euro geltend gemacht werden“, so Jeschke weiter.

Ein Investitionsfreibetrag würde Startups den Zugang zu Eigenkapital, das sie für ihre innovativen Projekte und Expansion dringend benötigen, erleichtern. Private Investitionen in junge Unternehmen würden durch die steuerliche Absetzbarkeit gefördert. Die Startup-Vertreter sind sicher: Die Umsetzung dieser Forderung würde in Wirtschaftswachstum und der Schaffung und Erhaltung neuer Arbeitsplätze münden. Als Belege dafür führen sie die jüngsten Erfolge von Runtastic oder Shpock ins Feld. (pi/rnf)


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