PAC-Studie zum SAP Application Management

Laut PAC-Studie favorisieren Führungskräfte die Einbindung externer Dienstleister. [...]

Welche der folgenden Aspekte stellen eine große Herausforderung dar? (c) obs/itelligence AG
Welche der folgenden Aspekte stellen eine große Herausforderung dar? (c) obs/itelligence AG

Das SAP-Portfolio verändert sich stetig, und damit auch der Betrieb von SAP Applicationen in Rechenzentren. War das Management von SAP-Applikationen bislang stark Prozess- und Governance-getrieben, muss es mit Weiterentwicklung der digitalen Transformation auch die Modernisierung des Unternehmens an sich unterstützen und eine Integration mobiler Geräte, Datenanalysen, Cloud Computing und Social Media gewährleisten, verrät die neue PAC-Studie „Application Management in Europa“.

„Die Studie hat uns gezeigt, dass es kaum einen Bereich gibt, in dem die Unternehmen nicht mit externen Service-Dienstleistern arbeiten. Insbesondere in Hinblick auf SAP-Anwendungen verfügt itelligence über eine langjährige Expertise, um den Kunden mit einem umfassenden Angebot von der Strategieberatung, über die Transformation bis hin zum langfristen Support und der Weiterentwicklung der Applikationen zur Seite zu stehen“, unterstreicht Norbert Rotter, Vorstandsvorsitzender der itelligence AG.

Die aktuelle Studie „Application Management in Europa“ gibt Einblick in den Status quo und künftige Entwicklungen im Bereich SAP Application Management. Hierfür befragten die Marktforscher von PAC – a teknowlogy Group Company im Auftrag des SAP-Beratungshauses itelligence europaweit IT-Entscheider großer Unternehmen.

„Genau wie in vielen anderen Bereichen der IT der Fall, ist auch das traditionelle Application Management von signifikanten Veränderungen und Entwicklungen betroffen. Gleichzeitig versuchen die internen IT-Abteilungen, die aktuell enormen Herausforderungen mit immer knapper werdenden Ressourcen hinsichtlich Personal und Spezialwissen zu stemmen. Genau hier können wir als itelligence die Unternehmen mit agilen und flexiblen Managed Services unterstützen“, sagt Lars Janitz, Executive Vice President, Head of Global Managed Services, itelligence AG.

Mit SAP in die Cloud

Cloud-Applikationen sind für viele der Befragten alltäglich geworden. Eine Vielzahl (39 Prozent) gibt an, die Cloud-Variante von SAPs neuer ERP-Suite, SAP S/4HANA, implementiert zu haben. 56 Prozent gaben an, SAP Cloud Plattform & SAP Leonardo bereits zu nutzen oder deren Einsatz zu planen. Bei SAP Analytics Cloud sind es 53Prozent. Viele Unternehmen nutzen zudem Lösungen zur Unterstützung separater Prozesse, wie etwa Ariba für Einkauf und Beschaffung (63 Prozent) oder SuccessFactors für das Human Capital Management (77 Prozent).

Auch für PAC-Analyst Karsten Leclerque sind externe Dienstleister im Zeitalter der Digitalisierung enorm wichtig: „Das digitale Zeitalter erfordert eine neue Herangehensweise an das Thema ‚Application Management‘, und zwar eine, die bei der Automatisierung des Unternehmens sowie der Verbesserung der Agilität, Geschwindigkeit und Effizienz Unterstützung bietet.“

Komplexität als die alles dominierende Herausforderung

Für 96 Prozent der Befragten stellt die eigene SAP-Landschaft aufgrund des hohen Individualisierungsgrades und getätigter Anpassungen eine Herausforderung dar. Da ein Großteil der Unternehmen viele verschiedene Cloud-Anwendungen und Bereitstellungsmodelle parallel nutzt oder nutzen wird, hat dies zusätzlich eine komplexe Integration und Verwaltung dieser Lösungen zur Folge. Für 91 Prozent der Befragten stellt die Komplexität hybrider IT-Landschaften eine Herausforderung dar. Solche hybriden IT-Landschaften umfassen oft Legacy-IT, Private- und Public-Cloud-Modelle sowie eigenständig betriebene und (out)gesourcte Infrastrukturen. Dies alles erfordert eine konsistente End-to-End-Governance, Compliance und Sicherheit über eine Vielzahl von verschiedenen Anwendungen und Infrastrukturplattformen.

Automatisierung des Managements von SAP-Systemen

In den vergangenen Jahren sorgten insbesondere der Kostendruck, aber auch der Personalmangel innerhalb Europas, zu einer erhöhten Nachfrage nach Dienstleistungen aus Off- und Nearshoring-Standorten. Insgesamt 79 Prozent der Studienteilnehmer gaben entsprechend an, sie würden Nearshore-Ressourcen nutzen. Offshoring wird von 69 Prozent der Unternehmen eingesetzt. Wobei die Erfahrungen mit Nearshoring positiver zu sein scheinen: Von den Unternehmen, die Nearshore-Ressourcen einsetzen, sind 46 Prozent überzeugt, dass dieser Anteil in den kommenden Jahren steigen wird.

Zunehmende Konkurrenz erfahren Off- und Nearshoring durch die zunehmende Automatisierung. 41 Prozent der Teilnehmer nutzen für das Management ihrer SAP-Systeme bereits Automatisierung oder auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Technologien oder planen dies zu tun. Gleichzeitig haben 46 Prozent Interesse am Einsatz dieser Technologien in ihrer Organisation.

Mehrheit der Führungskräfte für externe Dienstleister

So bevorzugen 66 Prozent der Unternehmen die Einbindung eines externen Dienstleisters wie itelligence für allgemeine Aufgaben wie das Application Management oder Hosting einer Anwendung. Allerdings haben sich die Anforderungen an das Management einer SAP-Anwendungslandschaft geändert. Der bloße Anspruch, „alles am Laufen zu halten“, wie er in der Vergangenheit für SAP Application Management-Dienstleistungen typisch war, wird zukünftig nicht mehr ausreichen. In der Konsequenz erhoffen sich die Kunden von den Providern ein tieferes branchenspezifisches Know-how, um eine engere Verzahnung mit dem Business zu ermöglichen.

Im Idealfall profitieren Unternehmen, die bei der Implementierung und dem Betrieb ihrer SaaS-Lösungen mit externen Anbietern zusammenarbeiten, nicht nur von deren technischen Fähigkeiten, sondern auch von ihrer Innovationsfähigkeit. Schließlich ist eine Cloud-Migration oft der Auslöser für eine Business-Transformation.

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