Palm meldet sich zurück – mit einem Mini-Android-Phone

Palm kehrt im November mit einem Mini-Android-Phone zurück. Startup-Gründer haben der Kultmarke neues Leben eingehaucht. [...]

Die Kultmarke Palm kehrt zurück – und zwar mit einem kompakten Android-Phone. (c) Palm

Mit Geräten aus PDA-Zeiten hat das kleine Handy jedoch nicht mehr viel am Hut. Beim neuen Palm handelt es sich um ein Mini-Smartphone, das als sogenanntes Companion-Device konzipiert ist. So will der Hersteller damit nicht die aktuellen Geräte konkurrenzieren, sondern für sich gleich eine neue Nische schaffen. Die „Ultra-Mobile-Kategorie“ stellt laut Herstellerangaben eine Kombination vernetzter Wearables und Smartphones dar.

Das verhältnismäßig kleine Telefon in Kreditkartengröße soll etwa zum Zug kommen, wenn ein „normales“ Smartphone mit den heutigen Ausmassen zu groß ist. So findet das Palm-Gerät beispielsweise in kleinen Hosentaschen Platz oder kann mit einem Band um den Hals getragen werden. Mit dem Haupt-Phone wird das Palm über eine Verizon-Funktion synchronisiert. So sind beide Geräte unter derselben Rufnummer erreichbar. Der Nachteil davon ist, dass das Gerät so zum Marktstart im November nur in den USA und über den Provider Verizon verfügbar sein wird. Ob und wann das Palm zu uns kommt, ist noch nicht bekannt.

Zu den Spezifikationen: Das Gerät kommt mit einem 3,3-Zoll-Touchscreen, der eine Auflösung von 1280×720 Pixeln bietet. Auf der Vorderseite ist eine 8-Megapixel-Kamera, auf der Rückseite eine mit 12 Megapixeln. Verbaut sind ein Qualcomm Snapdragon 435, 3 Gigabyte Arbeitsspeicher und ein interner Speicher von 32 GB. Zudem ist das Palm nach IP68 wasser- sowie staubdicht und lässt sich mittels Gesichtserkennung entsperren. Der Akku soll laut Hersteller einen Tag lang halten – im Standby-Modus mehr als drei Tage. Zur Hälfte aufgeladen soll die Batterie in ungefähr einer halben Stunde werden können, ganz gefüllt sei sie nach etwas mehr als einer Stunde. Auf den Markt kommt das neue Palm-Gerät mit der mittlerweile veralteten Android-Version 8.1 Oreo.

Palm will zudem, dass User stets up to date bleiben, die digitale Welt bei Bedarf aber auch ausblenden können. Integriert ist hierfür der „Life Mode“. Ist dieser aktiviert, werden alle oder ausgewählte Benachrichtigungen unterdrückt.

Start-up bringt Palm zurück

Hinter dem Palm-Revival steckt ein US-Start-up, das – nach eigenen Angaben – den ursprünglichen Spirit der Kultmarke wieder zurückbringen möchte. Der Auftragsfertiger TCL Communication hatte die Markenrechte an Palm vor drei Jahren von HP gekauft und gab sie in diesem Jahr an Howard Nuk und Dennis Miloseski weiter. Nuk und Miloseski sind die Gründer des Start-ups, das Palm nun sowohl als Firmennamen als auch als Produktnamen verwendet. Hergestellt werden die Geräte von TCL.

Als Markenbotschafter konnten die beiden bereits den erfolgreichen Basketball-Profi Stephen Curry verpflichten, der mit den Golden State Warriors dreimal die NBA gewann und zweimal zum MVP (Most Valuable Player) der Saison gewählt wurde.

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