Passives WLAN 10.000 Mal energiesparender

Techniker der University of Washington haben mit einer passiven WLAN-Technologie den Energieaufwand um den Faktor 10.000 verringert. [...]

(c) Sandra Knopp - Fotolia

„Passive Wi-Fi“ konsumiert auch 1.000 Mal weniger Energie als existierende effiziente Drahtlos-Plattformen, wie Bluetooth Low Energy oder ZigBee.

Mit passiven WLAN werden energieintensive Funktionen durch ein einziges Gerät, das an der Steckdose hängt, gesteuert. Passive Sensoren nutzen dabei kaum Energie, um mit dem Router, Handys oder anderen Geräten zu kommunizieren. Die passiven Geräte streuen zurück, um Wi-Fi-Pakete zu generieren, die von gängigen Wi-Fi-Chips dekodiert werden können.

„Dieses System ist extrem energieeffizient“, unterstreicht Projektleiter Joshua Smith. Passives WLAN könne daher zu transportierende Daten mit einer Bitrate von elf Megabit pro Sekunde zu einem beliebigen WLAN-fähigen Gerät übertragen. Die Geschwindigkeit sei zwar geringer als die maximalen WLAN-Geschwindigkeiten, jedoch elf Mal schneller als bei Bluetooth.

Neben dem Sparen von Energie bei WLAN-Geräten ermöglicht die passive Kommunikation zudem eine Beschleunigung bei der Entwicklung im Bereich „Internet der Dinge“ – damit sich Haushalte bei Wearables keine Sorgen um den Energieverbrauch machen müssen. „Da wir nun Wi-Fi mit so wenig Mikrowatt erzeugen können und so viel besser sind als Bluetooth und ZigBee, kann man sich vorstellen, auch WLAN für alles zu verwenden“, so Smith abschließend.

Die Ergebnisse des von der National Science Foundation und Qualcomm mitfinanzierten Projekts sollen im März auf dem USENIX Symposium on Networked Systems Design and Implementation der breiten Öffentlichkleit detaillierter vorgestellt werden. (pte)

Werbung

Mehr Artikel

Marilies Rumpold-Preining, Cloud & Solution Leader bei IBM Austria
News

„KI für alle verständlich machen“

Unlängst hat IBM eine neue cloudbasierte Software vorgestellt, die systematische Fehler in Daten und KI-Modellen aufdecken, Anpassungen empfehlen und für mehr Transparenz bei Künstlicher Intelligenz sorgen soll. Marilies Rumpold-Preining, Cloud & Solution Leader bei IBM Austria, gibt Einblick in die neuen Dienste. […]

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.