Phablets beflügeln Online-Shopping

Online-Händler, die noch keinen mobil optimierten Online-Shop haben, werden laut dem Unternehmen Klarna Austria bei der Jagd auf Weihnachtsgeschenke die großen Verlierer sein. [...]

Christian Renk ist Country Manager von Klarna Austria (c) Klarna Austria
Christian Renk ist Country Manager von Klarna Austria

Keine langen Warteschlangen, Öffnungszeiten rund um die Uhr, bequeme Lieferung: Immer mehr Österreicher genießen diese Vorteile beim Kauf im Internet und werden diese in Hinblick auf Weihnachten verstärkt nutzen. Mit dem Boom von mobilen Endgeräten wie Tablets und Smartphones ist auch das Mobile Shopping ein immer wichtiger Absatzkanal geworden. Durch das Aufkommen von Phablets wird jetzt ein noch größerer mobiler Ansturm auf Online-Shops erwartet. Denn grundsätzlich gilt laut einer Studie von MindTake Research vom vergangenen April:  Die Höhe der Ausgaben beim Online-Shopping hängt mit der Größe des verwendeten Endgerätes zusammen. Je größer also der Bildschirm des Endgerätes beim Online-Kauf, desto eher sind die Befragten bereit, mehr Geld auszugeben. Mit dem Boom der Phablets dürften sich daher die Online-Kassen ordentlich freuen. Allerdings nur die jener Betreiber, deren Shop auf mobilen Endgeräten funktioniert.

„Online-Shop-Betreiber, die sich bis dato noch nicht um eine Optimierung der mobilen Version ihres Shops und die Integration von kundenfreundlichen Zahlungsarten gekümmert haben, werden beim großen Weihnachts-Shoppen die großen Verlierer gegenüber jenen sein, die ihre Hausaufgaben gemacht haben“, erklärt Christian Renk, Countrymanager von Klarna Austria. Er weiß aus Erfahrung, dass derzeit wenige Online-Shops ein eigenes Konzept für mobile Kaufinteressenten haben, das über die reine Übertragung bzw. Optimierung der Online-Inhalte auf Smartphones hinausgeht. „Langfristig gesehen werden nur Online-Shops erfolgreich sein, die für den mobilen Ansturm gerüstet sind und sich technisch schnell und flexibel an die Kundenwünsche anpassen“, so Renk weiter.

Fehlende Verbesserungen tragen mit die Verantwortung für die „Abwanderung“ heimischer Shopper in teilweise professionellere ausländische Online-Shops: Die Österreicher kaufen um rund sechs Milliarden Euro online ein, die Hälfte dieser Ausgaben können ausländische Online-Shops für sich verbuchen. (pi)


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