Pocket Code: App der TU Graz bei internationaler „Hour of Code“ präsentiert

Mit der Android-App "Pocket Code" stellt das an der TU Graz beheimatete Non-Profit Projekt "Catrobat" Jugendlichen eine modulare Programmierumgebung direkt am Handy zur Verfügung. [...]

Kinderleichtes Programmieren mit der preisgekrönten Software Catrobat. (c) TU Graz - Catrobat 2013
Kinderleichtes Programmieren mit der preisgekrönten Software Catrobat.

Die europäische Kommission, Google und das MIT Media Lab unterstützen „Pocket Code“ bereits. Nun wird die App als erstes europäisches Projekt im Rahmen des Aufrufs „Hour of Code“ der US-amerikanischen Initiative code.org ins Rampenlicht gestellt. Marc Zuckerberg, Barack Obama, Shakira oder Ashton Kutcher sind bekennende Förderer der Initiative www.code.org, die Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen das Programmieren näherbringen und algorithmische Denkweisen vermitteln will. Interessierte sollen motiviert werden, selbst kreativ zu werden und sich sinnvoll mit den neuen Techniken zu beschäftigen.

Ein zentraler Teil des Projekts ist die sogenannte „Hour of Code“, der Aufruf vor allem an Lehrkörper, sich während der aktuell laufenden Computer Science Education Week mit den Schülerinnen und Schülern eine Stunde lang dem Programmieren zu widmen und die Chance zu ergreifen, in ihren Schützlingen spielerisch Freude an IT-Kompetenzen zu wecken.
 
Für das buchstäblich „kinderleichte“ Programmieren gibt es eine Reihe von Werkzeugen – eines davon entstammt der TU Graz: Apps und aufwendige Animationen lassen sich mit der Android App „Pocket Code“ auf dem Smartphone programmieren. „Pocket Code“ wird im Rahmen des „Hour of Code“-Aufrufs von der Initiative code.org als erstes europäisches Projekt eine Woche lang gefeatured. Die App ist im Google PlayStore in verschiedenen Sprachen wie Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch oder Japanisch erhältlich.
 
„Pocket Code“ entspringt dem an der TU Graz beheimateten internationalen Freiwilligenprojekt „Catrobat“, das Kindern und Jugendlichen auf verschiedenste Weisen spielerisch IT-Kompetenzen näherbringen will. Über 300 Freiwillige aus 25 Ländern stehen hinter „Catrobat“, das die Software auf Open-Source-Basis kostenlos zur Verfügung stellt. Die Beteiligten arbeiten in ihrer Freizeit kontinuierlich an Erweiterungen, neuen Funktionen und Versionen auch für andere Betriebssysteme und Umgebungen. (pi)


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