Porsche Informatik mit neuer Storage Infrastruktur von IBM

Porsche Informatik, Tochterunternehmen der Porsche Holding mit Sitz in Salzburg, hat sich für IBM Storage und Red Hat OpenShift entschieden, um ein ganzheitliches Datenmodell für seine Infrastrukturplattform zu ermöglichen. Das gab IBM heute bekannt. [...]

Porsche Informatik setzt auf Storage Lösung von IBM. Im Bild Geschäftsführer Rainer Trischak (l.) und Manfred Immitzer. (c) Porsche Informatik

Das Unternehmen Porsche Informatik, das digitale Lösungen für Marken wie Volkswagen, Audi, SEAT, Škoda, Porsche und Lamborghini anbietet, hat derzeit 160 IT-Anwendungen in Betrieb, die von Millionen – Händlern und Kunden – in über 30 Ländern weltweit genutzt werden. Mit der neuen Plattform wird Porsche Informatik auf ein System setzen, das große Datenmengen schnell, zuverlässig, integriert und sicher verarbeitet. Somit wird die Einsicht in qualitativ hochwertige Daten möglich, die in Geschäftsergebnisse umgesetzt werden können.

Als Tochterunternehmen der Porsche Holding betreut die Porsche Informatik mit derzeit rund 650 Mitarbeitern eine Vielzahl von Softwareanwendungen. Diese reichen von online Car Configurators, Händlerverwaltungs- und Ersatzteillogistiksystemen bis hin zu anspruchsvollen Plattformen wie CarFin – die zentrale Geschäftsanwendung der Porsche Bank, mit mehr als 30 verschiedenen Schnittstellen für den elektronischen Datenaustausch zwischen allen beteiligten Seiten, sowie internen und externen Systemen.

„Autonomes Fahren, vernetzte Fahrzeuge und E-Drive gehören zu den führenden Trends in der Automobilindustrie, die zunehmend auf digitales Know-how setzen. Unsere IT-Anwendungen müssen heute nicht nur rund um die Uhr verfügbar, schnell, zuverlässig und sicher sein, sondern – aus Compliance-Gründen – auch einige Informationen über Jahre hinweg aufbewahren und zugänglich machen“, sagt Christoph Buchstätter, Leiter Computing und Platform Services, Porsche Informatik. „Und während wir uns darauf vorbereiten, unser Ziel zu erreichen, die Produkteinführungszeit für neue Dienste um bis zu 90 Prozent zu verkürzen und maschinelles Lernen, KI und Cloud-native Anwendungen nutzbar zu machen, wächst unser Datenverbrauch mit einer sehr schnellen Rate von mehr als 10 Prozent monatlich. Dieser Trend hat sich in den letzten Monaten nach dem dramatischen Anstieg der Online-Aktivitäten in der neuen COVID-19-Realität stark beschleunigt.“

Rasantes Wachstum erfordert Infrastruktur-Anpassung

Um diesem rasanten Wachstum und der zunehmenden Notwendigkeit eines kontinuierlichen, unterbrechungsfreien Datenflusses über das gesamte Portfolio aller IT-Anwendungen hinweg gerecht zu werden, entschied die Porsche Informatik, die Transformation mit den Speichersystemen – dem Kern der Datenverwaltungsprozesse – zu beginnen. Sie erweiterten die bestehende IT-Umgebung mit einer privaten Cloud-Infrastruktur von IBM und RedHat OpenShift. Die Lösung von IBM, die in das bestehende Archivierungssystem Ceyoniq von Porsche Informatik integriert ist, hilft dabei, die Fahrzeugdaten effektiv zu verwalten, Kosten zu kontrollieren und ein Höchstmaß an Datensicherheit und Compliance zu gewährleisten.

Durch den Einsatz von IBM Cloud Object Storage und Red Hat OpenShift setzt Porsche Informatik auf eine offene Architektur, die containerisierte Arbeitslasten verwendet und dadurch die Verwaltung, den Schutz und die Aufbewahrung von mehr als 200 Terabyte Daten vereinfacht. Darüber hinaus wird die digitale Erfahrung von Kunden und Endbenutzern integriert und erheblich verbessert. Durch die containerisierte Architektur kann das System jetzt einfach skaliert werden, sodass für den Endbenutzer keine Ausfallzeiten mehr entstehen.

„Das breite Spektrum des IBM-Gesamtportfolios ermöglicht hybride Cloud-basierte Lösungen, die die IT-Sicherheit und Compliance-Regeln für Organisationen in der DACH-Region und weltweit verbessern“, sagt Matthias Pollhammer, IT-Architekt, IBM Österreich. „Die objektbasierte Speicherplattform von IBM für Porsche Informatik ist extrem skalierbar, sogar bis hin zur Einführung von Hybrid-Clouds, und kann problemlos die zukünftigen Anforderungen des Unternehmens in Bezug auf Datenmanagement und Implementierung neuer analytischer Ansätze erfüllen, die dazu beitragen werden, die gespeicherten Daten in Brancheneinblicke zu verwandeln.“

Zwei Standorte Strategie und On-Premise-Lösung

Porsche Informatik setzt auf eine IBM Cloud Object Storage On-Premise-Lösung, die auf zwei Standorte verteilt ist und von IBM Systems implementiert wurde. Sie trägt dazu bei, die Datensicherheit, -verfügbarkeit und -zuverlässigkeit während des gesamten Lebenszyklus der Daten aufrechtzuerhalten, die für die Einhaltung von Compliance-Richtlinien und die damit verbundenen Geschäftsprozesse gelten. Mit der WORM Funktionalität (Write Once Read Many) werden Daten auf nicht wiederbeschreibbare, nicht löschbare Weise archiviert, wobei die gesetzlichen Vorschriften für die Archivierung sensibler Daten, das Dokumentenmanagement, die elektronische Datenspeicherung und die Archivierung von Protokolldateien eingehalten werden. Darüber hinaus bietet IBM auch Container-Speicherfunktionen der Enterprise-Klasse für die Entwicklung neuer Anwendungen und die Modernisierung bestehender Anwendungen auf der Basis der Containerplattform RedHat OpenShift an.

IBM und ACP hatten bestes Angebot

Um sicherzustellen, dass dies die richtige Entscheidung war, führte Porsche Informatik eine TCO-Analyse (Total Cost of Ownership) durch, bei der IBM Cloud Object Storage mit konkurrierenden Objektspeicherlösungen verglichen wurde. Als Sieger bei der Evaluierung erwiesen sich IBM und ACP, die das beste Gesamtpaket boten. Die Lösung wurde mit Hilfe vom IBM Busienss Partner ACP IT Solutions geliefert und implementiert.


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