Pure-Storage-Studie: Was denken IT-Führungskräfte über die digitale Transformation?

Jetzt scheint der perfekte Zeitpunkt zu sein, sich vollständig der digitalen Transformation zu widmen. Dennoch ist die digitale Landschaft unsicherer denn je. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wird die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Daten verwalten und speichern, verändern. [...]

Die Studie erkennt vier Bereiche, die die digitale Transformation antreiben.
Die Studie erkennt vier Bereiche, die die digitale Transformation antreiben. (c) Pure Storage.

Was denken heutige IT–Führungskräfte wirklich über digitale Transformation? Und was sind die externen Faktoren, die die Verwaltung der Daten beeinflussen? Pure Storage hat kürzlich über 9.000 IT–Führungskräfte für seine Studie Evolution: The Data Economy Report von 2017 zu ihren Ansichten diesbezüglich befragt. Der Bericht zeigt, wie Unternehmen in der EMEA-Region ihre Investitionen planen, um zu digitalen Unternehmen zu avancieren.

Vom Wert der Daten profitieren

Daten werden zu einem der wertvollsten Vermögenswerte, die ein Unternehmen haben kann. 76 Prozent der Befragten glauben, dass Daten nun so wertvoll sind, dass sie in der Unternehmensbilanz als Aktivposten dargestellt werden sollten. Wenn dies der Fall ist, könnte man meinen, dass Unternehmen eine klarere Strategie zur Maximierung des Wertes ihrer Daten haben. Die Ermittlung des besten Wegs zum Sammeln, Verwalten, Speichern, Analysieren und Verwenden von Daten ist jedoch viel weniger offensichtlich, als man erwarten könnte. Darüber hinaus ist dies auch durch das sich verändernde regulatorische und politische Klima beeinflusst.

 Herausforderung EU-DSGVO

Die EU-DSGVO tritt in wenigen Wochen in Kraft.Die Verordnung betrifft alle Unternehmen, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern erfassen, speichern oder verarbeiten. Die meisten der betroffenen Unternehmen müssen ihre Datenhandhabung zur Einhaltung der DSGVO noch anpassen. 44 Prozent der Unternehmen überprüfen derzeit ihre Richtlinien, während 18 Prozent diesen Prozess noch nicht begonnen haben. Nur 10 Prozent der Befragten geben an, dass sie für die DSGVO bereit sind.

Es scheint so, dass derzeit eher Verwirrung als Zufriedenheit mit dem Erreichten das Thema DSGVO bestimmt. 89 Prozent der Unternehmen sind besorgt über mehrere Aspekte der DSGVO-Compliance, insbesondere:

  • Ein Verständnis dafür, was auf Regierungsebene erforderlich ist (44 Prozent).
  • Mangel an Ressourcen für die Verwaltung und Gewährleistung der Compliance (38 Prozent).
  • Lücken in der bestehenden Technologie, um den Anforderungen gerecht zu werden (34 Prozent).
  • Es fehlt eine interne Planung, welche Schritte unternommen werden müssen (31 Prozent).

Den Brexit verstehen

Als ob die DSGVO nicht genug wäre, ist der Brexit eine Quelle der Unsicherheit für 91 Prozent der Befragten in der EMEA-Region. Mangelnde Klarheit zu den Regierungsplänen (44 Prozent), die Einhaltung von Vorschriften (39 Prozent) und Datenhoheit (32 Prozent) bereiten den Teilnehmern der Umfrage die größten Sorgen. In Großbritannien beeinflusst der Brexit für 76 Prozent der befragten Unternehmen die Planung und Investition in Technologie erheblich. Aber in einem Markt, in dem innovative Unternehmen schnell gegenüber weniger flinken Mitbewerbern profitieren, könnte eine Verzögerung von Technologieinvestitionen längerfristig kontraproduktiv sein.

Gute Aussichten

Trotz dieser Hindernisse sind die Unternehmen in der gesamten EMEA-Region laut der Befragung zuversichtlich, den digitalen Geschäftsbetrieb etablieren zu können. Sie zeigen sich offen für Innovationen wie die Nutzung öffentlicher, privater und hybrider Clouds. Dabei stehen ihre Speicher- und IT-Ressourcen jedoch unter dem enormen Druck neuer Anforderungen an das Datenmanagement.

Die digitale Transformation schreitet derweil unaufhaltsam voran und datengetriebene Unternehmen werden nach Meinung von Pure Storage zur Norm. Daher benötigen Unternehmen Plattformen, die es ihnen einfach machen, aus Daten in Echtzeit wertvolle Geschäftsinformationen zu gewinnen – in allen ihren Cloud– und On-Premise-Umgebungen. Diese Plattformen müssen nicht nur kommerzielle Erkenntnisse liefern, sondern auch flexibel und konform sein, um Unternehmen dabei zu helfen, mit der sich ständig verändernden regulatorischen und politischen Landschaft umzugehen. Speicherinvestitionen auf größtmögliche Flexibilität auszurichten, ist laut Pure Storage sicher hilfreich bei der digitalen Transformation erfolgreich zu sein.

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