QLIPS: 3D-Sound-Engine für bessere Webkonferenzen

QLIPS ist ein junges Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von softwarebasierten Lösungen im Bereich der Audiotechnik spezialisiert hat. Zentraler Baustein der Firma ist DIMENGINE, eine browserbasierte 3D-Sound-Engine, die es ermöglicht Raumklang über Stereokopfhörer darzustellen. [...]

Das Geheimnis hinter der QLIPS Webkonferenz-Lösung ist die 3D-Sound-Engine DIMENGINE. (c) QLIPS
Das Geheimnis hinter der QLIPS Webkonferenz-Lösung ist die 3D-Sound-Engine DIMENGINE.

Die Forscher der TU Berlin um Benjamin Blankertz haben herausgefunden, dass schlechte Tonqualität einen messbaren Effekt auf unser Gehirn hat. Das gilt auch dann, wenn die Übertragung subjektiv nicht als gestört wahrgenommen wird. Die schlechte Qualität sorgt dafür, dass unser Gehirn versucht diese fehlenden Informationen auszugleichen, weshalb „die Synapsen im unbewusst aktivierten Gehirn häufiger feuern als wenn die Klänge in höchster Qualität ankommen würden. Das führt zu einer verringerten Aufmerksamkeit, lässt den Rezipienten schneller ermüden und kann auch zu Stress führen“, so die Studie.

Mit echtem Raumklang die Ergebnisse verbessern

Das Team von QLIPS hat nun eine neue Webkonferenz-Lösung präsentiert, die diesem Problem entgegewirken soll. Das QLIPS Webkonferenz-System bietet im Vergleich zu den bekannten Marktgrößen echten 3D-Raumklang an. „Unsere Lösung erlaubt es Ihnen die sprechende Person in einem virtuellen Konferenzraum zu lokalisieren“, so Alfons Martin, Technischer Leiter der noch jungen Reutlinger Firma. „Stellen Sie sich vor, Sie sind in einer großen Menschenmenge und um Sie herum ist ein hoher Lärmpegel aus Gesprächen. Wenn Sie sich auf ein bestimmtes Gespräch fokussieren, so ist ihr Gehirn in der Lage dieses anhand der Richtungsinformation herauszufiltern und für Sie so verständlich zu machen. Man spricht dabei vom sogenannten Cocktail-Party-Effekt“, so Martin weiter. Genau dieses Prinzip verwendet die QLIPS Webkonferenz-Lösung.

Eine 3D-Sound-Engine bildet die Grundlage
Das Geheimnis hinter der QLIPS Webkonferenz-Lösung ist die 3D-Sound-Engine DIMENGINE, die ebenfalls durch das Reutlinger Startup entwickelt worden ist. Durch die Integration des 3D-Sounds wirken die Online-Meetings über das QLIPS-System als säße man tatsächlich mit allen anderen Teilnehmern in einem Raum. Die Beiträge der einzelnen Personen kommen aus der jeweiligen Richtung, in der die sprechende Person im virtuellen Raum sitzt. Mit 48.000 Hz Samplingrate in einer höheren Auflösung und somit höheren Qualität als bei einer CD.
„Wir verfolgen auch ein anderes Lizenzkonzept als viele Webkonferenz-Anbieter. Diese haben ein Modell bei dem monatliche Kosten davon abhängen wie viele Benutzer eines Unternehmens tatsächlich Besprechungen planen können“, so Timo Gschwendtner. „Wir vermieten virtuelle Räume auf die alle Mitarbeiter eines Unternehmens zurückgreifen können“, so der Geschäftsführer weiter. Damit ist das QLIPS-System, einfach gesagt, eine Vermietung von virtuellen Konferenzräumen neben Ihren real existierenden Besprechungszimmern.

Outlook-Integration und viele Hilfsmittel
Das QLIPS-System ist, unabhängig vom integrierten 3D-Sound, natürlich eine vollwertige SaaS-Webkonferenz-Lösung, welche online genutzt werden kann. „Außer zur Unterstützung der Screensharing-Funktionalität ist keine Installation von Plug-Ins notwendig. Zusätzlich erfolgt die Kommunikation des Systems bei Bedarf nur über den Port 443 und führt damit in vielen Unternehmen aufgrund der Datensicherheit und installierter Firewalls zu keinen weiteren Problemen“, so Alfons Martin. Natürlich gibt es auch Screensharing, eine Video- und Chatfunktion sowie eine Telefoneinwahl, falls ein Teilnehmer gerade nicht an seinem Rechner sitzt.

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