SANS Institute-Umfrage zeigt Qualifizierungslücken in SOCs auf

Das SANS-Institutes veröffentlicht die Ergebnisse seiner Umfrage mit dem Titel „Closing the Critical Skills Gap for Modern and Effective Security Operations Centers (SOCs)“. [...]

John Pescatore, Autor der Umfrage und SANS-Direktor für aufkommende Sicherheitstrends: "Die Umfrage zeigt, dass es sich trotz aller Schlagzeilen über einen Fachkräftemangel im Bereich der Cybersicherheit in Wirklichkeit um eine Qualifikationslücke handelt."
John Pescatore, Autor der Umfrage und SANS-Direktor für aufkommende Sicherheitstrends: "Die Umfrage zeigt, dass es sich trotz aller Schlagzeilen über einen Fachkräftemangel im Bereich der Cybersicherheit in Wirklichkeit um eine Qualifikationslücke handelt." (c) SANS Institute

CISOs, die ihre Qualifikationslücken bei ihren Sicherheitsfachleuten verringern oder schließen können, sind am ehesten in der Lage die wirtschaftlichen Auswirkungen von Cyberattacken zu minimieren. Sie schaffen dies sogar, wenn Budgets und die Anzahl der Mitarbeiter im Vergleich geringer sind. Diese und andere Ergebnisse sind Teil der Umfrage des SANS-Institutes mit dem Titel „Closing the Critical Skills Gap for Modern and Effective Security Operations Centers (SOCs)“.

Die Umfrage startete zufällig innerhalb weniger Tage, nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) COVID-19 Anfang des Jahres zur Pandemie erklärt hatte. Daher spiegeln die Ergebnisse ein hohes Maß an Unsicherheit in Bezug auf künftige Beschäftigungspläne sowie eine Zunahme der Pläne zur Nutzung ausgelagerter Security Services wider.

Selbst angesichts der durch die Pandemie verursachten Unsicherheit für die Zukunft, umfassen die Ergebnisse Personalveränderungen im Jahr 2019. Die qualitativen Antworten zeigen auf, welche Qualifikationen Sicherheitsexperten benötigen, welchen Bedarf sie an internem Personal planen und wo sie die Inanspruchnahme externer Dienstleister planen.

Operative Fähigkeiten im IT-Sicherheitsbereich wurden von den Umfrageteilnehmern als die am meisten benötigten genannt. Fähigkeiten im Bereich der Cloud-Sicherheit waren gefragter als Fähigkeiten im Bereich der Netzwerk- oder Endpunktsicherheit. Personalverantwortlichen gaben darüber hinaus an, dass sie neue Mitarbeiter mit praktischer Erfahrung im Umgang mit gängigen Cybersicherheitsprodukten – insbesondere Open-Source-Tools – am liebsten einstellten.

„Diese Umfrage zu Qualifikationslücken hat einmal mehr gezeigt, dass es sich trotz aller Schlagzeilen über einen Fachkräftemangel im Bereich der Cybersicherheit in Wirklichkeit um eine Qualifikationslücke handelt – IT-Sicherheitsexperten mit praktischer Erfahrung im Umgang mit den wichtigsten Security Tools und wie man sie über hybride Cloud-/On-Premises-Systeme hinweg einsetzt, werden aufgrund ihrer Fähigkeiten eingestellt, nicht nur, um einfach neue Mitarbeiter einzustellen“, sagt John Pescatore, Autor der Umfrage und SANS-Direktor für aufkommende Sicherheitstrends. „Durch die Investition in Ausbildung und Tools sowie in die Aufrechterhaltung dieser Fähigkeiten bieten die erhöhte Produktivität und die geringere Fluktuation des IT-Sicherheitspersonals eine enorme Kapitalrendite.“

Um bei der Arbeit von zu Hause oder von überall sicher zu sein, hat SANS ein „Work from Home Deployment Kit“ entwickelt und stellt es hier zur Verfügung: https://www.sans.org/security-awareness-training/sans-security-awareness-work-home-deployment-kit?msc=PR

Übrigens: Hier finden Interessierte die ultimativen SANS Cheat Sheets: www.sans.org/blog/the-ultimate-list-of-sans-cheat-sheets/.


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