SAS-Studie: Data Scientists sind oft „Geeks“

"Was macht einen guten Data Scientist aus?" Diese Frage hat SAS im Rahmen einer Online-Erhebung den Vertretern dieser heute immer stärker nachgefragten Berufsgruppe gestellt. [...]

37 Prozent der Data Scientists sind "Geeks". (c) Sergey Nivens - Fotolia.com
37 Prozent der Data Scientists sind "Geeks".

Erste Ergebnisse der Umfrage in Deutschland, Österreich und der Schweiz liegen jetzt vor – und lassen SAS zufolge eine Einteilung in klare Charakterprofile zu. Eine der wichtigen Erkenntnisse: 37 Prozent sind „Geeks“, verfügen also über „traditionelle“ (analytische, logische, fachspezifische) Fähigkeiten.

Am zweithäufigsten vertreten ist der Typ „Deliverer“ mit 17 Prozent. Diese Personengruppe ist proaktiv und kann gut im Projektmanagement sowie in der Mitarbeiterführung eingesetzt werden. An dritter und vierter Stelle folgen dicht aufeinander mit 14 beziehungsweise 13 Prozent die „Driver“, die sich als hochgradig pragmatische Individuen mit großer Bestimmtheit auf die Umsetzung ihrer Ziele konzentrieren, und die „Cruncher“ – überwiegend reaktive Persönlichkeiten, die Routine und Beständigkeit mögen.

Eine Diskrepanz zeigt sich, wenn man den Anspruch an einen Data Scientist mit der Realität vergleicht: Vorausgesetzt werden unterschiedlichste Kompetenzen wie technisches und mathematisches Verständnis, unternehmerisches Denken und Kommunikationsstärke. Allerdings weisen fast zwei Drittel der Data Scientists weniger als drei Jahre Erfahrung in ihrem Berufsfeld auf und können schon deshalb nicht alle genannten Kompetenzen mitbringen.

„Unsere Studie zeigt die anspruchsvollen Anforderungen, die an den Data Scientist gestellt werden. Analytische und logische Fähigkeiten alleine reichen längst nicht mehr aus, gefordert werden auch Kreativität, unternehmerisches Verständnis und Kommunikationsstärke“, erklärt Norbert Seibel, Education Manager DACH bei SAS. „Damit die Zusammenarbeit funktioniert, müssen Unternehmen jedoch auch ein besonderes Augenmerk auf die Teambildung legen und gewährleisten, dass sich Kompetenzen ergänzen. Dafür wiederum ist es notwendig, eigene Ansprüche an die zu besetzende Position vorher genau zu definieren.“

Die Studie untersucht die Persönlichkeitszüge und Fähigkeiten, aber auch die Beschaffenheit des Teams, das mit dem Data Scientist zusammenarbeitet, sowie die Veränderung des Berufsbildes. Die vollständigen Ergebnisse sind nach erfolgter Registrierung http://www.sas.com/gms/redirect.jsp?detail=GMS16265_22010 - external-link>hier zu finden. (pi)

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