Kompetenzzentrum für Medizintechnik in Oberösterreich

IT-Unternehmer Helmut Fallmann präsentierte sein Buch über die Chancen eines digitalen europäischen Binnenmarktes. In der Diskussion mit LH-Stv. Thomas Stelzer über die Zukunft des Digitalstandortes Oberösterreich wurde die Schaffung eines Campus für eine medizintechnische Ausbildung mit Weltruf als digitales Leuchtturmprojekt in Aussicht gestellt. [...]

In Oberösterreich soll ein Kompetenzzentrum für Medizintechnik entstehen (c) Fabasoft
In Oberösterreich soll ein Kompetenzzentrum für Medizintechnik entstehen

Bis auf den letzten Platz war das Hauben-Restaurant „das Anton“ im Musiktheater Linz ausgebucht. Zahlreiche Prominente aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft folgten der Einladung zur Buchpräsentation von Fabasoft-Gründer und Co-Vorstand Helmut Fallmann. In seinem im Morawa-Verlag erschienenen Sachbuch „Gegen den Verfall. Wie die Digitalisierung Europa retten muss“ skizziert der leidenschaftliche Europäer Fallmann die ökonomischen und politischen Vorteile, die der Wirtschaftsstandort Europa aus der raschen Schaffung eines digitalen europäischen Binnenmarktes  ziehen könnte. Vor allem die Respektierung eines kompromisslosen Datenschutzes und die europäische Kompetenz für sichere Informationstechnologien wären die Basis für einen Wachstumsschub der europäischen Softwareindustrie.
Oberösterreich soll zum „medical mountain“ werden

Für den designierten Landeshauptmann Thomas Stelzer hat der Ausbau des Digitalstandortes Oberösterreich Priorität. Neben einer Ausbildungsoffensive, die bereits in den Schulen beginnen müsse, bezeichnete er die Bereitstellung einer ultraschnellen Internetinfrastruktur als vordringlich.
Einig waren sich Fallmann und Stelzer bezüglich der Schaffung eines digitalen Leuchtturmprojektes in Oberösterreich. So sollen die medizinischen und technischen Ausbildungskompetenzen der jeweiligen Fakultäten zu einem Aushängeschild für Medizintechnik gebündelt werden. In Anspielung an das berühmte Silicon Valley solle im Herzen Oberösterreichs ein „medical mountain“ mit Weltgeltung entstehen.
Nicht nur dazu applaudierten zahlreiche Gäste, wie u.a. Gustav Pomberger (JKU), Rene Mayrhofer (JKU), Anton Knierzinger (PH Linz), Josef Kinast (Siemens), Erich Watzl (Oö. Landesamtsdirektor), Christian Altmann (Business Upper Austria), Ludwig Andorfer (Oberbank), Ernst Balla (Voest), Walter Bremberger (WKO), Fritz Gattermayer (Agrana), Manfred Haberfellner (OÖ Versicherung), Karl Lehner (Oö. Gesundheits- und Spitals-AG), Andreas Dangl (Fabasoft) und Claudia Resch (Zentrum für Begabtenförderung).


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