Sind aktuelle ERP-Systeme fit für den digitalen Wandel?

Einer Umfrage von godesys zufolge fühlen sich nur 30 Prozent der Umfrageteilnehmer mit ihrem aktuellen ERP-System für den digitalen Wandel gewappnet. [...]

In den Zukunftserwartungen vieler Unternehmene spielt das ERP-System eine tragende Rolle. Die derzeit eingesetzte Software wird in ihrer aktuellen Form jedoch vielerorts als Schwachstelle betrachtet. (c) Fotolia/artinspiring
In den Zukunftserwartungen vieler Unternehmene spielt das ERP-System eine tragende Rolle. Die derzeit eingesetzte Software wird in ihrer aktuellen Form jedoch vielerorts als Schwachstelle betrachtet. (c) Fotolia/artinspiring

Der digitale Wandel gewinnt in der Geschäftsstrategie der meisten Unternehmen an Bedeutung: Mehr als zwei Drittel sehen es als wichtig an, dass digitale Prozesse und digitales Denken innerhalb ihrer Organisation zur Selbstverständlichkeit werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die der ERP-Hersteller godesys unter den Besuchern der CEBIT 2018 durchführte. In den Zukunftserwartungen der Befragten spielt das ERP-System eine tragende Rolle – und führt zugleich vor Augen, dass die eingesetzte Software in ihrer aktuellen Form vielerorts als Schwachstelle betrachtet wird.

Vier von fünf Befragten gaben an, dass das ERP-System bei der Digitalisierung ihres Unternehmens eine wichtige Rolle spiele. Hier zeigt sich der enorme Bedarf nach einer Unternehmenssoftware auf EPR-Basis mit modernem Zuschnitt. Das schließt beispielsweise mobile Funktionalitäten ein, weitreichende Prozessautomatisierung und die Anbindung an E-Commerce. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg: Lediglich 30 Prozent der Umfrageteilnehmer fühlen sich mit ihrem aktuellen ERP-System für den digitalen Wandel gewappnet. Mehr als ein Drittel äußerten sogar, mit der Anwenderfreundlichkeit des aktuell eingesetzten Systems nicht zufrieden zu sein.

Bemängelt werden Transparenz und Nachvollziehbarkeit

Die Angaben darüber, was den Befragten an einem ERP-System besonders wichtig ist, lassen erkennen, wie die ideale Software von morgen auszusehen hat. Großes Interesse gilt demnach leistungsfähigen Schnittstellen zu IT-Systemen und Daten. Ebenfalls hoch im Kurs stehen die schnelle Anpassbarkeit des Systems, Echtzeitverarbeitung von Daten sowie der Aspekt Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Dies ist der Punkt, bei dem die Umfrageteilnehmer den größten Nachholbedarf ausmachen. Zur Lösung setzen viele auf Expertise von außen: 54 Prozent sehen sich nicht dazu befähigt, in Eigenregie den fälligen Nachholbedarf zu stemmen, der sie fit für den digitalen Wandel macht.

„Unsere Umfrage unter Fachbesuchern der CEBIT 2018 verdeutlicht die Wichtigkeit und Aktualität des Themas ERP. Eine leistungsfähige Unternehmenssoftware sollte sich dabei vor allem flexibel an die Bedürfnisse der User anpassen lassen“, erklärt Godelef Kühl, Gründer und Vorstandsvorsitzender der godesys AG. „Die Digitalisierung gibt den Takt vor, nach dem Unternehmen aller Branchen ihr Geschäftsmodell erfolgreich an den Marktbedingungen der Zukunft ausrichten. Erforderlich sind daher ganzheitliche IT-Expertise und integrationsstarke Lösungen, die den Fokus auf Usability sowie Prozessexzellenz legen.“

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