SpaceKnow bietet Satellitenkarten zur Stadt-Analyse

SpaceKnow bietet bequemes Spähen: Autos zählen, Viertel beobachten, Missstände finden. [...]

Autos werden automatisch gezählt. (c) spaceknow.com
Autos werden automatisch gezählt.

Das US-Start-up SpaceKnow ermöglicht auf einer detailreichen Satellitenkarte à la Google Maps eine individuelle Analyse von Regionen. Diese können im Laufe der Zeit beobachtet und nach strukturellen Veränderungen durchsucht werden. Von dem Projekt, das zudem mit Daten aus sozialen Netzwerken arbeitet, sollen vor allem andere Jungunternehmen profitieren.

Innovative Features
Das Programm bezieht das Fotomaterial von verschiedensten Anbietern und generiert daraus eine detaillierte Karte im Stil von Google Maps. „Wir haben eine Plattform aufgebaut, die uns Fotomaterial von verschiedenen Providern kombinieren lässt. Es sieht möglicherweise leicht aus, aber aus der technischen Perspektive ist es schwierig, denn die Bilder haben allesamt unterschiedliche Formate“, verdeutlicht SpaceKnow-Chef Pavel Machalek.

Den Nutzern steht auch historisches Bildmaterial zur Verfügung, so kann eine bestimmte Region einfach markiert und analysiert werden. Ein spezielles „Detection Feature“ deckt Veränderungen von Strukturen automatisch auf und markiert sie. Störende Wolken im Bildmaterial werden von einem Algorithmus gefiltert, damit Nutzer eine ungetrübte Sicht auf die Karte haben. Ein weiteres Feature zählt die auf den Bildern vorhandenen Verkehrsmittel und erstellt eine Statistik. Auch hier können Veränderungen im Verkehr festgestellt und auf bauliche Neuerungen, wie Parkplätze, Ampeln oder Kreisel nachvollzogen werden.

Daten von Facebook und Co
Durch eine Verbindung mit Social-Media-Portalen kann SpaceKnow auch Frontalansichten von Gebäuden in die Karte einfügen. Das Feature durchsucht zum Beispiel Facebook nach Fotos, die mit einer Angabe des Standortes versehen wurden. Derzeit arbeiten die Entwickler an einer neuen Monitoring-Funktion. Nutzer sollen damit bestimmte Areale zur Überwachung markieren können. Sobald sich etwas verändert, bekommen sie dann eine Benachrichtigung.

Laut Machalek steht die Entwicklung von Tools zur Analyse von Geodaten erst ganz am Anfang. Erstrebt wird eine größtmögliche Ausweitung des Bildmateriales, das zum Erstellen der Karten genutzt wird. Weil die Analysen sehr rechenintensiv sind, stellt das Unternehmen das in den Kinderschuhen steckende Feature noch nicht für alle zur Verfügung. Wenn man das Analysewerkzeug nutzen möchte, müssen Interessierte eine Anfrage senden.

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