Start-up FabAllThings will Design demokratisieren

Mit einer Social-Designer-Plattform will das irische Startup FabAllThings Designern die Möglichkeit bieten, ihre Kreationen ohne finanziellen Aufwand auf den Markt zu bringen. [...]

Social-Designer-Plattform FabAllThings (c) faballthings.com
Social-Designer-Plattform FabAllThings

Die Öffentlichkeit soll dann darüber entscheiden, welche Produktlinie produziert wird. Das Unternehmensethos lautet dementsprechend „Demokratisieren von Design.“

Jeden Monat veranstaltet FabAllThings sogenannte „Design Calls“, bei der die Plattform ihre registrierten Mitglieder dazu aufruft, ihre Ideen zu bestimmten Kategorien, wie 3D-Prints, lasergeschnittene Halsketten oder Uhren, einzureichen. Eine Kurzbeschreibung der geforderten Parameter wird dazu online gestellt. Darüber hinaus ist es jeden Designer gestattet, jegliche Art von Design auf der Plattform zu platzieren.

Alle Designs werden auf der Wahlseite angezeigt, auf der die Öffentlichkeit per Abstimmung über die nächste Produktlinie von FabAllThings entscheidet. Das Design mit der höchsten Stimmenanzahl wird mit einem kleinen Entgelt bedacht. Zusätzlich kann der Designer in Partnerschaft mit der Plattform treten, die das Produkt anfertigt und ihm Tantiemen für jeden Online-Verkauf bezahlt.

Die Seite startete im Juni und hat bislang 750 registrierte Mitglieder aus Irland, Großbritannien, den USA, Schweden, Frankreich, Australien und der Schweiz gewinnen können. Mehr als 120 Designs wurden bislang erbracht, 1.200 Stimmen abgegeben und 45 Produkte auf den Markt gebracht. Derzeit versucht die Plattform mehr Geld aufzutreiben, um das Konzept bekannter zu machen. Zudem wurde neben den drei ursprünglichen Gründern ein weiterer aufgenommen sowie ein neuer Mitarbeiter angestellt.

Für die Mitgründerin Kate O’Daly ist die Unternehmensvision klar: „Wir wollen FabAllThings zu einer globalen Plattform für kundengerechte Massenfertigung machen, in der jeder – vom Designer bis hin zum Konsumenten – am Entwicklungsprozess der Produkte teilhaben kann“, unterstreicht sie in einem Interview mit Wired. (pte)


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