Steigende Beliebtheit von Messaging-Apps

Für Smartphone-Verwender - immerhin 53 Prozent der Gesamtbevölkerung - sind Apps kaum noch wegzudenken. Der Austrian Internet Monitor von INTEGRAL Markt- und Meinungsforschung hat einen Blick auf den Apps-Markt geworfen. [...]

Messaging-Apps werden in Österreich immer beliebter. (c) AA+W - Fotolia.com
Messaging-Apps werden in Österreich immer beliebter.

Der durchschnittliche österreichische App-User nutzt 9 Anwendungen regelmäßig. INTEGRAL hat in der Zielgruppe der App-Verwender nachgefragt: Jeweils 8 von 10 Befragten haben eine Kalender- bzw. eine Wetter-App installiert. Knapp dahinter folgen Anwendungen aus den Bereichen Navigation und Wecker. 71 Prozent haben ein oder mehrere Spiele installiert, und 69 Prozent haben ihrem Smartphone eine Messaging-App verpasst.

Messaging-Apps, also Programme, die das Versenden von Textnachrichten über das mobile Internet ermöglichen, sind dabei am stärksten auf dem Vormarsch. Gegenüber Ende 2012 hat die Verwenderschaft um 35 Prozent zugelegt. Die Beliebtheit der Messaging-Apps, wie etwa WhatsApp, ist bei den 14-19-Jährigen am größten und nimmt mit zunehmendem Alter ab. Und diese Kategorie ist eine der wenigen, die bei Frauen höher im Kurs steht als bei Männern – im Vergleich mit anderen App-Kategorien handelt es sich sogar um die bei den Frauen am beliebteste.

„Besonders in der jungen Zielgruppe sind WhatsApp und Co. bereits in der Lage, den Platz von Sozialen Netzwerken einzunehmen. Das Bedürfnis nach Austausch mit überschaubaren Personenkreisen in Echtzeit bedienen die Dienste hervorragend. Und sie ermöglichen eine klare Abgrenzung der Kommunikation von der Elterngeneration – die sich mittlerweile in Sozialen Netzwerken zur teils geringen Freude der Jungen tummelt“, schlussfolgert Bertram Barth, Geschäftsführer von INTEGRAL.

Der auf Consumer-Themen ausgerichtete AIM-C wird von INTEGRAL Markt- und Meinungsforschung mittels telefonischer Interviews, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 14 Jahren, durchgeführt. Darüber hinaus liefern vertiefende Online-Befragungen Einblicke in Schwerpunkte der Nutzung neuer Medien. (pi/rnf)

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