Studie: All-Flash-Speicher für SaaS-Anbieter

Aktuelle Branchen- und Technologieanalyse von Pure Storage: Warum All-Flash-Speicher für SaaS-Anbieter erfolgskritisch ist, und was es zu beachten gilt. [...]

Mit All-Flash-Speicher-Arrays können SaaS-Anbieter ihren Kundenstamm halten und erweitern. (c) Natalia Merzlyakova - Fotolia
Händler müssen sich durch ihr Produktangebot von der Konkurrenz abheben, um dem Preiswettbewerb mit sinkenden Erlösen zu entgehen. (c) Natalia Merzlyakova - Fotolia

Angesichts anspruchsvoller Anforderungen ist es nach Aussagen von Pure Storage nicht verwunderlich, dass SaaS-Anbieter bei der Nutzung von All-Flash-Speicherlösungen führend sind. Deren Ziel ist es, mithilfe moderner Speichertechnologie Innovationen zu fördern und ihre Geschäftsziele zu erreichen. Die Liste der SaaS-Unternehmen, die All-Flash-Speicher nutzen, ist lang und erweitert sich ständig, einschließlich Unternehmen aller Branchen und Disziplinen. Dies reicht von bekannten Namen wie The Nielsen Company und SurveyMonkey bis hin zu Unternehmen wie ASE Global in der Automobilindustrie, Return Path im E-Mail-Marketing und Paylocity in Online-Gehaltsabrechnungsdiensten.

Doch auch vor dem Hintergrund der breiten Akzeptanz von All-Flash-Speicher im SaaS-Geschäft müssen IT-Entscheider erkennen, dass es erhebliche Unterschiede in den Architekturmodellen für All-Flash-Speicher verschiedener Anbieter gibt. Nur ein Beispiel: So können IT-Teams jetzt All-Flash-Speicher-Arrays verwenden, die keine Forklift-Upgrades erfordern, wodurch das Unternehmen einfach und kostengünstig auf dem neuesten Stand der Technik bleiben kann. Dies bedeutet einen Übergang vom herkömmlichen Capex-Modell (Investitionskosten) zum Opex-Modell (Betriebskosten).

„All-Flash-Speicher-Arrays, insbesondere solche, die eine modulare und zustandslose Architektur verwenden, entsprechen den spezifischen Anforderungen von SaaS-Unternehmen. Sie ermöglichen es ihnen, Service Levels zu verbessern, die Zeit bis zum Umsatz zu verkürzen und operative Vorteile zu erzielen“, berichtet Markus Grau, Principal Systems Engineering bei Pure Storage. „In der heutigen Zeit ist es schwer vorstellbar, dass ein SaaS-Unternehmen seine Geschäftsziele ohne den Einsatz von All-Flash-Speicher erreichen kann.“

Was SaaS-Anbieter bei einer All-Flash-Lösung beachten sollten

  1. Verbesserung der Service Levels: Zuverlässigkeit, gleichbleibend hohe Performance und Sicherheitsfunktionen wie Verschlüsselung im Ruhezustand ermöglichen es SaaS-Anbietern, branchenführende Service Level Agreements aufrechtzuerhalten oder zu verbessern. Damit können sie ihren Kundenstamm halten und erweitern. Ein modernes FlashArray liefert eine konsistente Latenzzeit von weniger als einer Millisekunde bei Hunderttausenden von IOPS, selbst in heterogenen Workload-Umgebungen. Neue All-Flash-Arrays verwenden eine Stateless-Steuerungsarchitektur, die die I/O-Verarbeitungsebene von der persistenten Datenspeicherebene trennt. Dies ermöglicht eine hohe Verfügbarkeit bei unterbrechungsfreiem Betrieb. SaaS-Unternehmen können ihre Hard- und Software aktualisieren und ihre Kapazität erweitern, ohne Anwendungen, Hosts oder I/O-Netzwerke neu zu konfigurieren, ohne Anwendungen zu unterbrechen oder die Leistung zu beeinträchtigen.
  2. Verkürzung der Zeit bis zum Umsatz: Aktuelle FlashArrays beschleunigen die Zeit bis zum Umsatz auf verschiedene Weise. Da sie einfach zu implementieren und zu verwalten sind, sind sie viel schneller betriebsbereit als herkömmliche Arrays. Sie sind äußerst vorteilhaft für DevOps-Teams und unterstützen eine Vielzahl von Entwicklungstools wie Speicher-Snapshots, APIs, PowerShell- und Python-SDKs, VMware-Orchestrationen und andere. Entwicklungsteams können im Rahmen ihrer agilen Test- und Entwicklungsumgebungen auf die leistungsfähigsten Speicherressourcen der Infrastruktur zugreifen. Die Zeit bis zur Produktivität für Entwickler kann drastisch reduziert werden, da sich Entwicklungs- und Testumgebungen in nahezu Echtzeit breitstellen und wieder herunterfahren lassen. Mehrere Projekte und Umgebungen können auf demselben All-Flash-Array koexistieren, wodurch die Notwendigkeit reduziert wird, Anfragen an die IT-Abteilung zu richten, um ein neues Array zu kaufen. Entwicklungs- und Testumgebungen haben auch keinen Einfluss auf die bestehenden Anwendungen, die möglicherweise bereits auf dem All-Flash-Array laufen. Test- und Entwicklungsabläufe können neue Funktionen schneller erstellen und mehr Fehler früher erfassen, indem sie Tausende von sofortigen, anwendungsintegrierten Snapshots nutzen.
  3. Erzielung eines operativen Vorteils: Zeitgemäße FlashArrays ermöglichen es SaaS-Unternehmen, Kosten durch weniger Energie- und Platzbedarf zu senken, so die Aussagen von Pure Storage. Sie reduzieren den Speicherbedarf durch Inline-Deduplizierung und -Komprimierung sowie Thin Provisioning, platzsparende Snapshots und Clones erheblich. Heutige All-Flash-Arrays sind praktische Plug-and-Play-Lösungen, die in weniger als einer Stunde installiert werden können. Sie sind so einfach zu implementieren, dass Storage-Administratoren sich in der Regel keine Sorgen um Konfigurationstuning und Optimierungen machen müssen.

Ein weiterer Vorteil entsteht durch neue Bereitstellungs- und Preismodelle, so die Analyse von Pure Storage. Mit solchen neuen Modellen können SaaS-Anbieter die Notwendigkeit des Rückkaufs, der Umverteilung und der Migration kapitalintensiver Geräte eliminieren. Solch ein Modell verlängert den Lebenszyklus der Speicherlösung erheblich und minimiert die Kosten für Upgrades, Wartung und Migrationen. Darüber hinaus kann die IT-Abteilung die Vorteile von viel besser vorhersehbaren Speicherkosten für heute und morgen nutzen.

Das Konzept nutzerfreundlicher Bereitstellungsmodelle besteht darin, dass Kunden mit neuen Controllern und Kapazitäten ohne Unterbrechungen, Leistungseinbußen oder teure (und riskante) Migrationen upgraden können. Die Kosten sind besser vorhersehbar, da das Preismodell auf einem abonnementähnlichen Wartungsvertrag basiert, sodass kein Forklift-Upgrade alle drei oder vier Jahre erforderlich ist.

In SaaS-Umgebungen können die Geschäftsvorteile eines solchen Modells erheblich sein: niedrigere TCO, einfachere und genauere Budgetierung, größere Agilität, weniger Ausfallzeiten, geringeres Risiko, die Möglichkeit, IT-Ressourcen freizusetzen, und eine schnellere Time-to-Value bei der Bereitstellung neuer Anwendungen und Dienste. Darüber hinaus ermöglicht solch ein Modell SaaS-Unternehmen, ihre gesamte Infrastruktur Cloud-ähnlicher zu gestalten und gleichzeitig die Kontrolle und Sicherheit einer lokalen Lösung zu erhalten.

Fazit

SaaS-Anbieter sind in einer einzigartigen Position: Ihre Geschäftsmodelle sind ganz und gar abhängig vom erfolgreichen und innovativen Einsatz der Informationstechnologie. Leistungseinbrüche, Sicherheitsverletzungen, Verzögerungen bei der Entwicklung neuer Services, Problemen mit dem Kundenservice gehen stets zurück auf die IT-Infrastruktur.

„Da diese Unternehmen in der Regel an der Spitze der IT stehen, sind sie auch führend bei der Verwendung von All-Flash-Speicher-Arrays, um den Geschäftserfolg zu steigern. All-Flash-Arrays sind entscheidend dafür, dass SaaS-Anbieter drei Aspekte angehen können, die für ihr Unternehmen erfolgskritisch sind: die Verbesserung des Service Levels, die Verkürzung der Zeit bis zum Umsatz und die Erzielung operativer Vorteile“, fasst Markus Grau abschließend zusammen. „Klar ist: Nur All-Flash-Arrays bieten die Leistung, Konsistenz, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit, Betriebsvorteile und Gesamtbetriebskostenvorteile, um den Herausforderungen der sich schnell verändernden Geschäftsumgebung von heute gerecht zu werden.“

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