Studie: Sicherheit der Daten hängt vom Serverstandort ab

TeamDrive Systems hat die Ergebnisse der aktuellen Umfrage "Datensicherheit in der Cloud" veröffentlicht. [...]

Auf die Frage nach den wichtigsten Eigenschaften eines Cloud Anbieters in Punkto Sicherheit nannten die Befragten nach dem genannten Speicherort der Daten (95 Prozent) das Zero Knowledge System. © TeamDrive
Auf die Frage nach den wichtigsten Eigenschaften eines Cloud Anbieters in Punkto Sicherheit nannten die Befragten nach dem genannten Speicherort der Daten (95 Prozent) das Zero Knowledge System. © TeamDrive

In welchem Land ein Clouddienstleister Server zur Datenspeicherung zur Verfügung stellt, ist für die meisten Unternehmen das wichtigste Argument bei der Wahl des passenden Cloud-Partners. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Umfrage „Datensicherheit in der Cloud“. Die Befragung wurde im Auftrag der TeamDrive Systems GmbH im Rahmen der diesjährigen IT-Security Messe it-sa durchgeführt. Auf die Frage nach den wichtigsten Eigenschaften eines Cloud Anbieters in Punkto Sicherheit nannten die Befragten nach dem genannten Speicherort der Daten (95 Prozent) das Zero Knowledge System, das dem Cloud-Anbieter jeglichen Zugang zu Daten verwehrt (93 Prozent) sowie eine verlässliche Ende-zu-Ende Verschlüsselung (91 Prozent).

Große Bedeutung für das Thema Datensicherheit
„Für uns ist es sehr erfreulich zu sehen, dass nahezu alle Befragten Dienstleistungen und Sicherheitsmaßnahmen für die Datenspeicherung in der Cloud als ‚wichtig‘ oder sogar als ’sehr wichtig‘ erachten. Dass hier kaum ein Inhalt gering bewertet wird, zeigt, dass die Öffentlichkeit verstanden hat, wie vielschichtig das Thema Datensicherheit angegangen werden muss“, so Volker Oboda, Geschäftsführer des Sync&Share Dienstleisters TeamDrive und Auftraggeber der Befragung.

Als weitere relevante Eigenschaft eines Cloud-Anbieters bezeichneten die Studienteilnehmer die 2-Faktor-Authentfizierung (89 Prozent). Diese Sicherheitsmaßnahme verlangt eine zweite Authentifizierung durch den berechtigten Nutzer, um Daten zu lesen. 88 Prozent sehen ein Hybrid System als unverzichtbare Eigenschaft eines Cloud-Anbieters für ein möglichst hohes Maß an Datensicherheit. Bei einer Hybrid Cloud werden bestimmte Services über die Cloud abgewickelt, sensible und datenschutzkritische Inhalte verbleiben dagegen auf firmeneigenen Servern.

Abgeschlagen: Unveränderbarkeit und Nachvollziehbarkeit
Die Themen „Unveränderbarkeit des Datenmaterials“ und „Nachvollziehbarkeit der Änderungen“ zeigen sich gegen diese deutlichen Ergebnisse als etwas abgeschlagen. 79 Prozent sehen Versionierung und Unveränderbarkeit gespeicherter Daten als sehr wichtig an, 12 Prozent der Befragten immerhin noch als wichtig. Auch dem Lifecycle wird weniger Bedeutung zugemessen. 68 Prozent halten es für sehr wichtig, dass überprüft werden kann, ob, wann und von wem Dateien geändert oder gelöscht wurden. 14 Prozent nennen diesen Service immer noch als „wichtig“. „Die DSGVO möchte personenbezogene Daten schützen. Höchstmögliche Sicherheit kann nur erreicht werden, wenn klar ersichtlich ist, wer wann welche Daten geändert hat. Unternehmen, die sich bezüglich dieser und weiterer Vorschriften der DSGVO noch nicht ganz im Klaren sind, empfehlen wir, das beratende Gespräch mit einem Anbieter für Cloudlösungen zu suchen. Nur so können unangenehme Überraschungen vermieden werden, wie etwa frappierend hohe Geldstrafen“, so Oboda.

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