Fünf Millionen Euro für österreichische Mobil-Games-Entwicklerszene

Ein Jahr nach ihrem letzten großen Mobile-Game-Exit stellen vier österreichische Unternehmer ab sofort fünf Millionen Euro bereit, um die heimische Entwicklerszene zu unterstützen. [...]

Das Editors' Choice-Team: Christian Baumgartner, Andreas Oberdorfer, Christian Zehetner, Christopher Engel
Das Editors' Choice-Team: Christian Baumgartner, Andreas Oberdorfer, Christian Zehetner, Christopher Engel (c) Editors Choice / Wolfgang Hummer

Täglich werden tausende Gratis-Apps für iOS und Android veröffentlicht. Eine Flut, in der man als Entwickler und Entwicklerin von Mobile Games nahezu chancenlos ist. Vor allem, wenn man von einem kleinen Land wie Österreich aus, die internationale Szene ohne Rückenwind aufmischen möchte. Doch genau das will der Editors’ Choice Gründer Christian Baumgartner mit seinen Partnern Christopher Engel, Andreas Oberdorfer und Christian Zehetner nun ändern. 

Deshalb hat Editors’ Choice den „Mobile Games Fund Austria“ (MGFA) gelauncht – der erste private Fonds Österreichs, in dem allein im ersten Schritt fünf Millionen Euro bereitgestellt werden, um heimischen Entwicklerteams auf die Sprünge zu helfen und so die österreichische Spieleentwicklerbranche zu befeuern. 

Christian Baumgartner: „Ohne finanzielle Unterstützung ist die Wahrscheinlichkeit höher, einen Lottosechser zu machen als im App-Dschungel erfolgreich zu sein. Aber wenn man den Weg an die Spitze kennt und das nötige Budget hat, kann man mit dem richtigen Game auch von dem kleinsten Dorf aus einen echten Welterfolg feiern.“

Editors’ Choice tritt dabei nicht bloß als Geldgeber und Investor auf, sondern will vor allem mit seinem Knowhow und seiner Erfahrung punkten. Denn das Erfolgsteam hat bereits Mobile Games produziert, die siebenstellige Umsätze pro Monat liefern, drei Exits erfolgreich hinter sich gebracht und knapp zwölf Jahre Erfahrung im Mobile-Games-Business gesammelt. 

„Die finanzielle Unabhängigkeit ermöglicht es uns, die beim ,Mobile Games Fund Austria‘ eingereichten Projekte einerseits ohne Druck genau zu evaluieren und die Entwicklern und Entwicklerinnen zu beraten, andererseits können wir auch jederzeit und ohne weiteres Venture-Kapital so viele Mittel bereitstellen, dass auf dem internationalen Parkett alles möglich wird“, erklärt Christian Baumgartner und fährt fort:  „Wir hatten in den letzten Jahren sehr viel Erfolg und auch Glück. Es ist nun an der Zeit, anderen österreichischen SpieleentwicklerInnen Visionen zu geben, sie zu fördern und sie zum Erfolg zu begleiten. 

Was braucht man, um sich für den MGFA zu qualifizieren?

Grundsätzlich können sich alle Entwickler und Entwicklerinnen, die ein mobiles Spiel anzubieten haben, beim MGFA bewerben. Alle weiteren Parameter, wie die aktuelle Entwicklungsphase oder das Geschäftsmodell, werden dann vom MGFA evaluiert und sehr individuell und anlassbezogen betrachtet, wie Baumgartner betont. 

Christian Baumgartner: „In der ersten Phase des Fonds geben wir jetzt einmal Games-Entwicklern und Entwicklerinnen die Möglichkeit, sich voll und ganz auf das zu konzentrieren, was sie am besten können: tolle Spiele machen. Keine administrativen Hürdenläufe von Organisation zu Organisation, keine Bankkredite, keine vertanen Chancen, weil am Ende das Marketingbudget fehlt – und genau hier verhelfen wir einem Produkt mit Kapital und Know-how zum Welterfolg.“ 

Weiterführende Informationen finden Interessierte unter www.editors-choice.net.


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