Netidee: Eine Million Euro im Fördertopf für Open Source Innovationen

Bis zu 50.000 Euro Förderung gibt es für die Umsetzung von Projekten, die Stipendien sind mit 5.000 Euro für Diplom- bzw. Masterarbeiten und 10.000 Euro für Dissertationen/PhD dotiert. In Summe ist eine Million im Fördertopf. Die Einreichfrist endet am 17. Juli. [...]

Ernst Langmantel, Vorstand der Internet Privatstiftung Austria. (c) netidee/Alex Müller
Ernst Langmantel, Vorstand der Internet Privatstiftung Austria. (c) netidee/Alex Müller

„Bei uns kann jeder einreichen. Egal ob Privatperson, Verein, Student, Firma, FH– bzw. Uni-Institut oder auch Kooperationen mehrerer Antragsteller – wir sind offen für alle” bringt Ernst Langmantel, Vorstand der Internet Privatstiftung Austria, eine Besonderheit der netidee auf den Punkt. Die zweite Besonderheit: Genauso offen sollen auch die Projektergebnisse der Geförderten sein. Alles, was die netidee fördert, muss unter Open Source bzw. Creative Commons frei lizenziert und öffentlich für Nutzung und Weiterentwicklung zugänglich gemacht werden.

Bis zu 50.000 Euro Förderung gibt es für die Umsetzung von Projekten, die Stipendien sind mit 5.000 Euro für Diplom- bzw. Masterarbeiten und 10.000 Euro für Dissertationen/PhD dotiert. In Summe ist eine Million im Fördertopf. Auf www.netidee.at gibt es die Details, dort kann online bis 17. Juli 2018 eingereicht werden. Anschließend evaluiert der netidee Förderbeirat die Anträge. Am 23. November 2018 werden die Geförderten sowie die GewinnerInnen der Sonderpreise beim „netidee best of“ im MQ Wien öffentlich vorgestellt.

Sonderpreise für Mobility und Blockchain

3.000 Euro zusätzlich zur Förderung können sich herausragende Projekte im Themenfeld “Mobility” und “Blockchain beyond Cryptocurrencies” verdienen. “Mobilität ist eines der zentralen Themen in einer globalisierten Welt. Wir suchen neue Konzepte, wie das Internet dabei unterstützen kann – sowohl in Richtung physischer Mobilität von Personen und Gütern als auch neue Formen der Mobilität in einem weiteren Sinn, z.B. durch Virtual Reality. Bei der Blockchain Technologie interessieren uns die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten abseits neuer Kryptowährungen„, so Langmantel.

Der Martin-Prager-Integrationspreis ist heuer in Gedenken an den kürzlich verstorbenen IPA Stiftungsrat Martin Prager ins Leben gerufen worden. Langmantel dazu: “Martin Prager hat sich Zeit seines Lebens dafür eingesetzt, die Chancen der Digitalisierung der gesamten Gesellschaft zugutekommen zu lassen und diese auch für die Integration zu nutzen.” Der Preis wird an jenes geförderte Projekt vergeben, das am besten auf eine Stärkung der digitalen Teilhabe sowie die Nutzung des Internets für integrative Zwecke abzielt.

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