Österreichische Post präsentiert die erste Blockchain-Briefmarke der Welt

Die Österreichische Post beschreitet neue Wege und bringt erstmals eine Marke heraus, die die analoge und digitale Welt miteinander vereint: Die Crypto stamp. [...]

Blockchain-Sonderbriefmarke: Crypto stamp
Blockchain-Sonderbriefmarke: Crypto stamp (c) Österreichische Post AG / Christian Husar

Die Crypto stamp kann als Briefmarke nicht nur zur Beförderung einer Postsendung verwendet werden, sie ist zugleich ein virtuelles Sammlerstück. Das digitale Pendant ist in der Blockchain abgespeichert, einer speziellen Art der dezentralen Datenspeicherung. Dort liegt sie in einer digitalen „Geldbörse“, einer so genannten Wallet, über die ausschließlich die Besitzerin bzw. der Besitzer verfügt.

Der Markenblock hat die Form einer Scheckkarte. Die rechte Seite des Blocks enthält alle Zugangsdaten, die unter Rubbelschichten verborgen sind. Die Inhaberin bzw. der Inhaber des zum Wallet gehörigen Zugriffscodes sowie eines weiteren angebrachten Codes, der „Secret Word List“, verfügt damit über die digitale Crypto stamp. Wenn die digitale Version der Sondermarke verkauft bzw. von einer Wallet in eine andere transferiert wird, ist die Transaktion in der Blockchain lückenlos dokumentiert.

Der linke Bereich ist die eigentliche Briefmarke, die regulär versendet werden kann – dazu bricht man den Block an der Sollbruchstelle auseinander. Das auf der Crypto stamp abgebildete Einhorn ist das Wappentier der Ethereum-Community.

Sammlerstück

Der Grafikentwurf der Sonderbriefmarke stammt von Julia Obermüller. Die Marke mit einem Nennwert von 6,90 Euro wurde 150.000 Mal aufgelegt und ist in allen Filialen, unter post.at/onlineshop sowie beim Sammler-Service der Österreichischen Post (Tel.: +43 577 67 / 95095 oder E-Mailsammler-service@post.at) erhältlich.

Weitere Informationen zur neuen digitalen Briefmarke finden Interessierte unter crypto.post.at.


Mehr Artikel

Powell Software Virtual Coffee Machine ist über Powell Teams erhältlich. (c) Powell Software
News

„Virtual Coffee Machine“ ermöglicht Sozialkontakte im Homeoffice

Bis die Impfung flächendeckend verfügbar ist, wechseln Lockdown und leichte Öffnungsversuche einander ab. Was aber bleibt, ist für viele das Arbeiten im Homeoffice. Fehlende Sozialkontakte können hier zum Problem für Psyche, Produktivität und Karriere werden. Dem hat sich der Softwareanbieter Powell Software angenommen und die Digital-Workplace-Lösung „Virtual Coffee Machine“ entwickelt. […]

Be the first to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*