„Österreichs Beste Arbeitgeber 2020“: Die Gewinner der Special Awards

110 Unternehmen strebten die Auszeichnung „Österreichs Beste Arbeitgeber 2020“ an – 40 davon wurden ausgezeichnet. Vier Betriebe konnten sich zusätzlich über einen der Special Awards in vier Kategorien freuen. [...]

Preisverleihung an Stefan Senneboden, Geschäftsführer Insight Technology Solutions GmbH, mit Doris Palz. (c) Gabriel Alarcon/OLN
Preisverleihung an Stefan Senneboden, Geschäftsführer Insight Technology Solutions GmbH, mit Doris Palz. (c) Gabriel Alarcon/OLN

New Work & Lebensqualität: Insight Technology Solutions GmbH

Bei New Work kommt es weniger auf futuristische Ausstattung, das Maß an Digitalisierung oder den Einsatz moderner Technologien an. Es ist vielmehr die Haltung der Führung gegenüber den Mitarbeitenden, die zählt. Bei der Insight Technology Solutions GmbH spiegelt sich das Thema New Work und Lebensqualität in einer Kultur der flexiblen, vertrauensbasierten Arbeitszeit, der Möglichkeit für Sabbaticals und des Homeoffice-basierten Arbeitens wider. Freie Tage für Freiwilligenarbeit und Unterstützung auf dem Weg ins Elternglück sind ebenso Kulturbestandteil wie ein Wellness Programm, eine „get activesteps challenge“, verschiedene Sport- und Teambuildingaktivitäten, Seminare zu positivem Denken sowie Unterstützung bei Krankheit, Scheidung oder ähnlichen Herausforderungen. „Beeindruckend ist, dass der New Work Spirit bei Insight in allen relevanten Unternehmensbereichen wie etwa der Unternehmenskommunikation, dem Führungsverständnis und der Beteiligung der Mitarbeitenden verankert ist. Das zeichnet das Unternehmen besonders aus“, so Prof. Michael Bartz, der als Hauptjuror dieser Kategorie den Gewinner präsentierte.

Betriebliche Bildung & Lebenslanges Lernen: geht nach Kärnten zu Flex Althofen

Unter der Patronanz von LexisNexis wurde der Special Award „Betriebliche Bildung & Lebenslanges Lernen“ nach Kärnten vergeben. Bei Flex Althofen ist Bildung als Wert im Unternehmensalltag eine fixe Größe. Individuelle Aus- und Weiterbildung, internationale Jobrotation und eine Kompetenzmanagementmatrix, um Mitarbeitende ihren Stärken entsprechend einzusetzen, sind eine Selbstverständlichkeit. Durch individuelle Entwicklungspläne, Lehre mit Persönlichkeitsbildung und internationalen Fachkräfteaustausch stehen die Persönlichkeiten im Mittelpunkt. Dem Streben nach kontinuierlicher Verbesserung fühlen sich Kaizen-Teams verpflichtet. Weiterbildung für Freiwilligenarbeit während der Arbeitszeit. „Dass Flex den Bildungsanspruch über die Unternehmensgrenzen hinaus, durch Bildungsförderung in der Region etwa in Kindergärten oder Schulen, ausdehnt, überzeugte die Jury zusätzlich“, so Mag. Stephan Witzel, Geschäftsführer von UNI for LIFE an der Universität Graz, Hauptjuror der Kategorie.

Diversity & Inclusion: Hilton Hotels Austria

Die Freude bei Dr. Norbert Lessing und dem Hilton-Team war groß, als Rita Isiba, Hauptjurorin und Head des Frontiers of Dialogue Forum, das Geheimnis um den Preisträger lüftete.

„Diversity ist mehr als eine Modeerscheinung – Diversity und Inclusion ist Teil der DNA bei Hilton“, unterstreicht Rita Isiba. Fest in den Unternehmenswerten verankert, sind Diversity und Inclusion selbstverständlicher Bestandteil der gelebten, alltäglichen Praxis. Eigene Jobangebote für Flüchtlinge, die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe, die Unterstützung von LGBT-Anliegen durch Mitwirkung am Life Ball, eine eigene Karrieremesse für die Generation Plus sowie eine Belegschaft aus Mitarbeitenden der unterschiedlichsten Nationalitäten verdeutlichen das umfassende und verlässliche Engagement, das Hilton in Österreich in diesem Bereich zeigt.

Sustainable Development: Biogena-Gruppe

„In der Welt von Graphmasters dreht sich alles darum, den Verkehr besser zu machen und die Umwelt zu schonen. Der Nachhaltigkeitsgedanke prägt unser Tun, daher haben wir die Patronanz für den Sonderpreis ‚Sustainable Development‘ übernommen,“ sagt Gertrude Neubauer, Prokuristin von Graphmasters. Biogena handelt seit Jahren konsequent auf Basis der 17 Sustainable Development Goals. Im betrieblichen Handeln sollen die UN-Nachhaltigkeitsziele bis 2030 größtmöglich umgesetzt werden. Der Weg dorthin ist konsequent: die Öko-Dose aus Zuckerrohr als zukunftstaugliches Verpackungsmaterial, die Installation einer Photovoltaikanlage, ein eigenes E-Auftragssystem, E-Bikes zum Verleih für alle Mitarbeitenden, das Jobticket und nicht zuletzt der Biogena-Wald – für jede Person bei einer Biogena-Veranstaltung wird ein Baum gepflanzt. „Was mich begeistert hat, ist auch, dass beim aktuellen Bau der ‚Biogena Good Health World‘ in Salzburg durch die Revitalisierung eines 6.500 m²-Biotops Lebensraum für verschiedene bedrohte Tiere wie Amphibien und Schmetterlinge gesichert wird“, so Monica Rintersbacher, Geschäftsführerin der Leitbetriebe Austria, die gemeinsam mit dem international anerkannten CSR-Experten Prof. Dr. René Schmidpeter Hauptjurorin dieser Kategorie war.


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