UK hat schnellstes Web

EM-Pleite und Brexit hin oder her: Das Vereinigte Königreich bietet seinen Bürgern das schnellste mobile Internet der Welt. [...]

(c) CC0 Public Domain - pixabay.com

Wie aus dem aktuellen „State of the Internet report“ des Online-Content-Netzwerks Akamai hervorgeht, hatten britische Mobilfunkkunden im ersten Quartal 2016 eine durchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeit von 27,9 Megabit pro Sekunde (Mbps). Das sind gut zehn Mbps mehr als in jedem anderen europäischen Land und sogar 20 Mbps mehr als in den USA.

„Was die Fortschritte im Bereich der mobilen Internetgeschwindigkeit betrifft, gibt es weltweit gesehen große Unterschiede“, heißt es in dem Akamai-Bericht. Den Daten des Unternehmens zufolge würde es hingegen bei den regulären Internetzugängen einen klaren Anstieg der Geschwindigkeit geben, und zwar um zwölf Prozent auf 6,3 Mbps vom 4. Quartal 2015.

„Das entspricht einem Jahr-für-Jahr-Zuwachs von 23 Prozent“, erläutern die Experten. Auch die höchste erreichte Internetgeschwindigkeit sei im selben Zeitraum um 6,8 Prozent auf 34,7 Mbps emporgeklettert. „Das sind 14 Prozent mehr von Jahr zu Jahr gerechnet“, so Akamai. Interessant sei auch ein gravierender Anstieg beim mobilen Daten-Traffic. Dieser entwickelt sich ebenfalls kontinuierlich nach oben: Von knapp 3.500 Petabytes pro Monat – einem Petabyte entsprechen 1.000 Terabytes – im ersten Quartal 2015 ist er innerhalb eines Jahres bereits auf mehr als 5.500 Petabytes pro Monat nach oben geschnellt.

Wenn man die Ergebnisse des Akamai-Berichts genauer betrachtet, fällt eines auf: Die USA schaffen es mit einer durchschnittlichen mobilen Internetgeschwindigkeit von 5,1 Mbps nur auf einen der hinteren Plätze und werden dabei von Nationen wie der Türkei, Kenia, Paraguay oder Thailand überholt. Auch viele europäische Länder können ihren mobilfunkbegeisterten Bürgern deutlich schnellere Webzugänge bieten als das Technik-Vorzeigeland: In Deutschland werden 15,7 Mbps gemessen, in der Slowakei 13,3 Mbps und in Frankreich immerhin noch 11,5 Mbps.

Das eindeutige Schlusslicht in Sachen mobilem Internet ist Algerien. Hier wurden von den Akamai-Mitarbeitern lediglich durchschnittliche mobile Web-Geschwindigkeiten von 2,2 Mbps registriert. „Das sind aber nur 2,9 Mbps weniger als in den USA“, gibt Akamai zu bedenken. (pte)

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