Uni Wien lädt zu neuem MOOC „Digitales Leben“

Bewusstsein für Potenziale und Risiken der Digitalisierung entwickeln und die Tragweite und Folgen des digitalen Wandels beurteilen können – dazu möchte der Massive Open Online Course (MOOC) "Digitales Leben" von Fares Kayali, Professor für Digitalisierung im Bildungsbereich an der Universität Wien, befähigen. [...]

Kommende Woche startet der MOOC "Digitales Leben". (c) iMooX-Website

Der neue MOOC startet am 12. Oktober und steht auf der österreichischen MOOC-Plattform imoox.at kostenlos allen Interessierten zur Verfügung. Die Digitale Revolution wirkt sich in vielfältiger Weise auf die gesamte Gesellschaft aus – zum Beispiel wenn Algorithmen bei Grenzkontrollen oder in der Sozialen Arbeit eingesetzt werden oder Autos fahrerlos fahren.

Im Onlinekurs sorgen Vortragende aus der Gesundheits- und Sozialforschung, den Rechtswissenschaften, der Roboterethik, der Soziologie und Social-Media-Netzwerkforschung, der politischen Geografie und den Bildungswissenschaften dafür, dass das komplexe Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachtet wird. Von der Universität Wien finden sich Ulrike Felt, Nikolaus Forgó und Janina Loh unter den Vortragenden. „Ich würde mich freuen, wenn die Absolventen des MOOC als selbstbestimmt und souverän handelnde Individuen hervorgehen,“ sagt Fares Kayali, der das Kursformat im kommenden Wintersemester auch in seiner Lehre einsetzen wird.

Viel Wissen rund um die Digitale Transformation

In fünf Lektionen erhalten die Teilnehmer neue Perspektiven auf die Digitale Transformation. Dabei spielen Individuen eine große Rolle: Ihre – aktiv oder passiv erzeugten – Daten werden von Algorithmen verarbeitet, was unterschiedlichste Auswirkungen hat – beispielsweise auf den Umgang mit dem Körper, die Rolle des Rechts in ethischen Fragestellungen, sowie die Sicht auf Roboter als Partner oder Dienstleister. 

Ein weiterer Fokus des MOOC sind die Chancen und Grenzen gesellschaftlicher Teilhabe und bestehende, vertiefte sowie neue Machtverhältnisse. Dabei lernen die Teilnehmenr Begriffe wie Datensouveränität, Datenpolitik, Algorithmen-Spielräume und Datenkörper kennen. Der MOOC fördert Diskussionen über die potenziellen Auswirkungen der Digitalen Revolution auf Zivilgesellschaft, Privatsphäre, Inklusion und demokratische Prozesse und ermöglicht den Teilnehmenden, ihre eigene Position zu entwickeln. 

Produziert wurde der Online-Kurs in Zusammenarbeit mit dem Center for Teaching and Learning der Universität Wien mit Förderung durch das Bildungsministerium. Er steht auf der österreichischen MOOC-Plattform imoox.at nach einer Registrierung kostenlos allen Interessierten als offene Bildungsressource zur Verfügung. Studierende können sich mittels eduID, dem regulären Studierenden-Login der jeweiligen Universitäten, anmelden. Am 12. Oktober starten übrigens noch drei weitere neue MOOCs auf der Plattform.

Die iMooX Initiative aus Graz

iMooX, im Dezember 2013 von der Karl-Franzens-Universität Graz und der TU Graz gegründet, ist Österreichs erste und bisher einzige MOOC-Plattform. Auf iMooX werden freie Online-Kurse (Massive Open Online Courses) zu unterschiedlichen Themen angeboten, die allen Interessentinnen und Interessenten kostenlos, zeit- und ortsunabhängig zur Verfügung stehen. Derzeit sind das über 80 MOOCs.


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