USA: Angst vor dem Scheitern lähmt Startup-Gründer

Immer weniger clevere Studenten mit einer guten Geschäftsidee trauen sich in den USA, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und ein Startup zu gründen. [...]

Startups: Immer weniger haben den Mut zur Gründung. (c) Robert Kneschke - Fotolia.com
Startups: Immer weniger haben den Mut zur Gründung.

Zu diesem Fazit kommt Marc Andreessen, US-Gründer-Pionier und Entwickler des RockMelt-Browsers. Wie das Branchenportal PandoDaily schreibt, befürchten viele schlaue Köpfe einen Knick in der Karriere, sollte bekannt werden, dass die eigene Idee am Ende dann doch gescheitert ist.

Andreessen zufolge, der unter anderem im Aufsichtsrat von Room to Read, Facebook sowie anderen Unternehmen sitzt und die US-amerikanische Gründerszene wie kein Zweiter kennt, ist die Angst vor dem Scheitern ein Hemmschuh für Innovationen. Seinen Erfahrungen nach kommt es nicht selten vor, dass die Kinder die Ängste ihrer Eltern unbewusst wiederholen – die Gründung des eigenen Unternehmens in der Folge somit stark in den Hintergrund rückt.

Dass sich die Überwindung der Angst jedoch lohnen kann, dafür spricht laut Andreessen vor allem der Zugang zu einer Informationsfülle heute, der früheren Generationen nicht in diesem Ausmaß möglich war. Ein junger Entrepreneur hat in Zeiten wie diesen die Möglichkeit, sich in Blogs und auf Plattformen wie Quora, AngelList, StackOverflow, GitHub zu informieren. Hinzu kommen Seiten wie Kickstarter zur Finanzierung über den Weg des Crowdfundings.

Startup-Urgestein Andreessen gibt Gründern jedoch zu bedenken, dass es in der Natur der Dinge liegt, das eigene Geschäftsmodell gegen Zweifler durchzusetzen und ständig an einer Verbesserung des Produkts oder der Dienstleistung zu arbeiten. Das Wichtigste noch vor der Angst, nicht bestehen zu können: sich selbst nichts vorzumachen, Kritik anzunehmen sowie nicht zu glauben, dass sich die eigene Idee schon irgendwie erfolgreich durchsetzen wird.

Auch in Österreich haben es Startups nicht gerade einfach, dennoch hat sich in den letzten Jahren einiges getan. So wurde kürzlichhttp://www.computerwelt.at/news/wirtschaft-politik/unternehmen/detail/artikel/neues-sprachrohr-der-heimischen-startup-szene/ - external-link>der Verein „AustrianStartups“ gegründet, der die Vernetzung heimischer Startups professionalisieren, aber auch der Politik mit Visionen für die Startup-Szene unter die Arme greifen will. Ein jährlicher Fixpunkt der Startup-Szene – weit über die rot-weiß-roten Grenzen hinaus – ist auch das in diesem Jahr vom 30. bis 31. Oktoberhttp://www.computerwelt.at/news/wirtschaft-politik/unternehmen/detail/artikel/altehrwuerdig-und-kreativ-pioniere-in-der-burg/ - external-link>stattfindende Pioneers Festival. Mehr als 2.500 Teilnehmer werden sich in der Wiener Hofburg über Entrepreneurship und innovative Zukunftstechnologien austauschen. (pte/rnf)

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