Verschlüsselung im Cloud-Zeitalter

Die Global Encryption Trends Study 2018 zeigt, dass Verschlüsselungsstrategien sich im Wandel befinden, angetrieben von verstärkter Cloud-Nutzung und verstärkten Compliance-Initiativen wie der DSGVO. [...]

Die Nutzung von Cloud-Services, der Einsatz von verschiedenen Public Cloud Providern und neuer Regularien wie die DSGVO stellen Unternehmen beim Thema Datenschutz vor Herausforderungen. (c) Fotolia/Sikov
Die Nutzung von Cloud-Services, der Einsatz von verschiedenen Public Cloud Providern und neuer Regularien wie die DSGVO stellen Unternehmen beim Thema Datenschutz vor Herausforderungen. (c) Fotolia/Sikov

Thales, Anbieter im Bereich kritischer Informationssysteme sowie Cybersicherheit und Datenschutz, stellt die Ergebnisse seiner Global Encryption Trends Study 2018 vor. Der Report basiert auf einer unabhängigen Befragung durch das Ponemon Institute und wurde von Thales gesponsert. Die Ergebnisse spiegeln einige der Veränderungen und Herausforderungen wieder, denen Unternehmen sich in einer Welt der weit verbreiteten Cloud-Nutzung, der Verwendung von verschiedenen Public Cloud Providern und neuer Regularien wie der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gegenüber sehen.

Die wichtigsten Ergebnisse im Detail

  • In diesem Jahr gaben 43 Prozent der Befragten an, dass ihr Unternehmen die Verschlüsselungsstrategie konsistent in der gesamten Firma umgesetzt habe.
  • 84 Prozent der Befragten nutzen schon heute die Cloud sowohl für sensible als auch weniger sensible Anwendungen und Daten oder planen dieses innerhalb der kommenden 12 bis 24 Monate zu tun.
  • 61 Prozent der Befragten nutzen mehr als einen Cloud-Anbieter, 71 Prozent planen dieses innerhalb der nächsten zwei Jahre.
  • 39 Prozent nutzen Verschlüsselung in Public-Cloud-Diensten wie Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Cloud, das entspricht einer Steigerung um 11 Prozent verglichen mit den Zahlen des Vorjahresreports.
  • Insgesamt steigerte sich die Zahl derer, die HSM (Hardware Security Module) nutzen auf 41 Prozent, der bisher höchste erreichte Wert. Das am weitesten verbreitete Einsatzgebiet für HSM sind SSL/TLS und die Verschlüsselung auf Anwendungsebene, wobei 20 Prozent der Befragten HSM mit Blockchain-Anwendungen einsetzt.
  • 49 Prozent der Unternehmen setzen Verschlüsselung mindestens teilweise oder bereits umfangreich für IoT-Daten auf IoT-Geräten und Plattformen ein.

John Grimm, Senior Director of Security Strategy bei Thales eSecurity: „Unternehmen, die sich durch die aktuelle Bedrohungslandschaft steuern, suchen verständlicherweise nach schnellen, skalierbaren Verschlüsselungs-Tools, die Anwendungen im eigenen Unternehmen und in der Cloud umfassen. Und sie suchen nach Tools, die eine Policy durchgängig in beiden Bereichen stärken. Glücklicherweise haben Firmen inzwischen mehr Auswahl was den Schutz ihrer Daten anbelangt als zu Beginn des Cloud-Booms. Zu diesen Optionen zählen Bring-your-own-Key- (BYOK) und Bring-your-own-Encryption (BYOE)-Lösungen. Sie erlauben es, dieselbe Verschlüsselungs– und Schlüsselverwaltungslösung über verschiedene Plattformen hinweg anzuwenden.“

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