Web 3.0: Der richtige Umgang mit Big Data ist entscheidend

Der "IT-Trend Report 2013/2014" zeigt: Die intelligente Aufbereitung enormer Datenmengen wird die Entwicklung des Internets in den nächsten Jahren bestimmen. [...]

Die Entwicklung des Internets ins semantische Web 3.0 soll vom gezielten Umgang mit Big Data geprägt werden. (c) tashatuvango - Fotolia.com
Die Entwicklung des Internets ins semantische Web 3.0 soll vom gezielten Umgang mit Big Data geprägt werden.

Die Entwicklung des Internets ins semantische Web 3.0 wird in den nächsten Jahren maßgeblich vom gezielten Umgang mit Big Data geprägt sein. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle „IT-Trend Report 2013/2014“ der deutschen Full-Service Agentur für IT- und Webdienstleistungen DiOmega. So sind 55 Prozent aller befragten Branchenexperten überzeugt, dass die intelligente Aufbereitung und Verknüpfung enormer Datenmengen branchenübergreifend zunehmend entscheidende Faktoren sein werden. 36 Prozent halten entsprechende Big Data-Lösungen in einigen Bereichen für sinnvoll, während nur neun Prozent der Befragten diesen nur eine geringe Bedeutung beimessen.

Angesichts weltweit massiv wachsender Datenmengen wird der richtige Umgang mit Big Data immer wichtiger: Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass bis 2016 mehr als ein Zettabyte Daten – umgerechnet rund 328 Milliarden DVD – durch die globalen Datennetze übertragen werden. Das Web 3.0 wird sich in den kommenden Jahren als Antwort auf die Datenflut etablieren, ist DiOmega Geschäftsführer Dominique Bös überzeugt: „Im Web 3.0 werden alle Informationen automatisch in semantische und logische Beziehungen zueinander gebracht, interpretiert und eingeordnet. Diese intelligente Aufbereitung von Daten wird die Art, wie wir das Internet nutzen, in den nächsten Jahren deutlich verändern.“

Grundlage für die intelligente Verknüpfung von Daten sind Metatexte, welche alle relevanten Angaben zu der Beziehung der Informationen untereinander umfassen. Diese können manuell vom Contentersteller selbst oder zunehmend automatisiert durch lernende Programme verfasst werden. Lösungen wie der Apple-Assistent Siri zeigen bereits heute, wie eine semantische, kontextbasierte Websuche im kleinen Rahmen aussehen kann. „Sprachgesteuerte Systeme wie Siri sind erst der Anfang in der Entwicklung zum Web 3.0. Die klassische Stichwortsuche über Suchmaschinen wie Google könnte schon in einigen Jahren der Vergangenheit angehören.“ (pi/rnf)

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