„What the f***“: Apple arbeitet an Live-Zensur

Computer- und Elektronikriese Apple zensiert Schimpfwörter in gestreamten Liedern ganz automatisch in Echtzeit. Das kalifornische Unternehmen hat zu diesem Zweck ein Patent für die Live-Zensur eingereicht. [...]

Ein Bild aus dem Patentantrag (c) Apple
Ein Bild aus dem Patentantrag

Zwar wurde über den Patentantrag von Apple hauptsächlich am ersten April berichtet, dennoch ist diese Nachricht kein Scherz: Das auf der Webseite des US-amerikanischen Patentamtes zu findende Verfahren mit dem vollständigen Titel „Management, Replacement and Removal of Explicit Lyrics during Audio Playback“ analysiert in einem ersten Schritt den Text, der durch den Online-Stream empfangen wird. Die dabei ermittelten Worte werden mit einer speziell eingerichteten Datenbank verglichen.

Wenn sich im Stream Worte befinden, die in der Datenbank als anstößig gekennzeichnet sind, werden sie im Lied ersetzt. Das geschieht entweder durch einen kurzen Piep-Ton oder dem kompletten Ausblenden der Stelle. Die Entwickler geben zudem an, dass auch das Anheben der Lautstärke der Instrumental-Spur unerwünschte Worte kaschieren kann.

Wann die Live-Zensur den Geräten letztlich hinzugefügt werden soll, bleibt abzuwarten. Das Unternehmen hat noch kein genaues Datum der Veröffentlichung angegeben. Experten vermuten aber, dass die Technologie auch zum Zensieren von Hörbüchern genutzt werden könnte. Besonders Eltern könnten erfreut sein, denn somit wären zahlreiche Lieder mit Kraftausdrücken durchaus auch für ihre Kinder zumutbar. (pte/rnf)


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